Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 13)
- Language
- German
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- Origen 2× ep/1025440
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Zur Kritik des griechischen und mas&oretischen Buches Esther. 213 üborgangon, dagegen vermutet Jahn für das ungefährliche Mou/ato^ dass es ״der Magier״, (ap. Mag u) soi. ״Lucian hat dafür ]300׳ך£*«■?, welches mit Mouyato? ״wohl identisch ist; der Hebräer scheint es falsch als Eigenname zu fassen. Es hat viel für sich, dass die Eigennamen in 1, 14 erst später eingesetzt sind״. Schade nur, dass ap. magu weder zu gr. MouyjxX(>ct Bouyaro?, Mouyato;, noch ,zu hehr. *מור»' ,מוגי werden kann. Das altpersische Magu kommt im A. T, ganz richtig als מג und im griechischen als MÄyoi vor, הגי (altiran. *Hugfi), 2, 3. 8. 15. Diesor ist Oberaufsehor des künigl. Frauonhauses, während שעשנו (ultirun.*Sasku s, av. Hiuku s-tem a) der Oberaufseher über die Kobsfrauen dosKönigs ist, welcho nach 2, 10 das ״zwoifco Frauonhaus״ hewoimon. Nun hat LXX statt der beiden Oberaufsoher nur einen, nämlich Val'. .Hieraus folgt für Jahn, dass ii? אל בית הניטים 14 ,2) השני), wag die LXX wörtlich übersetzt, zi; tov yMVxtxoiva tov Ssöxspov Vet. lat, in inuliebri 80011 ttfio, das השני und das grieeh. Staj״rspov secandär sei, denn ״diosos ist aus II. später auch in LXX oingesetzt, zu welcher es gar nicht passt, weil nach ihr Val auch Aufseher dieses Hauses ist“. Also hier nimmt Jahn einen Einfluss dos 8e* cundäron hehr. Textes aut den primären grieeh. Text an. Für הגי .stellt im syrischen Text הגי, dagegen für שעישנו das corriiinpierte שגגשגשיר. Origenes hat beido Namon Val iVtoyy.Xo;) und Sacaya^. Die Vet. lat. hat für beido nur Oggcus, wo* mit das Armenische übereinstimmt. Ovga, Ovgeay; (arm. ov gr. «); Hieronymus: Egeus, Susagaz, üthiop, Gffy; dem grieeh. Fat liegt, was aus dem Annen, und der Vet. lat: her* vorgeht, ein älteres i]yaro; vor, was hoi Origenes zu lwyaTo; wurde. Diesem liegt offenbar das הגי zugrunde, wobei das anlauteudo ה zum Spiritus asper worden musste, der in den ältesten Handschriften häufig unbczcichnet blieb. Und der Vocal o scheint in diesem Eigennamen der ursprünglichere zu sein, da er auf ap. u zurückgehfc. Jahn aber vergleicht zu Voci den hebr. Eigennamen ניחר, was ganz unmöglich ist, Luoian hat rcoyato; und BooyaTo<;, was Jahn nicht ein Mal erwähnt. (Fortsetzung folgt).