Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 46 (1902)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1902)
- Article
- Die Echtheit der Dunasch zugeschriebenen Kritik gegen Saadja
- Date
- 1902-09-01
- Page
- Seite 480 (sequence 3)
- Language
- German
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480 Xotiz. ־ Saadja (S. X), sondern schon in der gegen Menachem. So S. 88: אם * 4 ׳♦תאמר מבטא פגרו פעלו הוא ולא נפעלו אומר Ib.: אבל אודיעך כי יש •לנו ♦ 4 ♦ במקרא פעלו במקום כפעלו♦ Auch die Unterscheidung von״ ־leichten“ und ״schweren“ Verbalformen findet sich bereits in der Schrift gegen Menachem. S. 6: הקלים והכבדים (S. 80, Z. 12 dafür: הרפים והחוקים). — P. (S. XIV) stellt unrichtig zu נכרית in X. 72 (= זרה, aiab.;גדיבד) den Ausdruck מנבריץ in X. 32 (der Wiedergabe des arab. ינכתן ist und kein Terminus)1). — תיבות in X. 105, 124, 125 bed. nicht Buchstaben, sondern bezeichnet die Partikeln ש ,מ ,ל ,כילי לה ,ב, die als besondere Wörtchen betrachtet werden. Die Partikeln überhaupt, als dritter. Bede ־ theil, nennt Dünasch in der Kritik gegen Menachem (S. 5 b, Z. 11):• מלות הענינים => ■תיבות העניכים)♦ Der arab. Ausdruck für Partikel חרף, Plur. חרוף bed. sowol selbständige Partikeln, als Partikelbuchstaben .: konnte also ebenso mit תיבה, wie mit אות wiedergegeben werden. W. Bacher. Besprechungen. I. Kittel, Rud., ״Jahwe in Babel und Bibel“, Theolog. Litteraturbl. d. d• 25. April 1902. Ferner ״Der Monotheismus in Babel und Bibel“ Evang.־ Luth. Kirchenzeituiig d. d. 25. April 1902. II. König, Ed., ״Bibel und Babel“, Berlin, Martin. Warneck, 52 SS., 1902, 8. III. Barth, iac., ,.Babel und israelitisches Beligionswesen“, Berlin, Walther und Apolant, 32 SS., 8. IV. Jensen, P., ״Babel und Bibel“ in der ״Christlichen Welt“ vom 22. Mai 1902. Y. Hommel, Bibel und Babel im ״Evang. Gemeindeblatt“. Juni — Xovember 1902. VI. Oettll, S., ״Der Kampf um Bibel und Babel“. VII. Cornill, C. H«, ״Babel und Bibel“ in der ״Deutschen Litterat. Zeitung“. Juli 1902. Jedem Gebildeten werden die vielfachen Ueberraschungen, welche die ״vergleichende Beligionswissen schaft“ durch die zwischen der Bibel und den heiligen Büchern der alten Inder und Perser aufgefundenen zahlreichen. Analogieen in den vierziger, und später in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hervorgerufen hat, wohl bekannt sein. Aber alle diese interessanten Vorgänge verschwinden gegenüber dem ungeahnten Aufsehen, welches der Vortrag des Prof. Delitzsch über ״Bibel und Babel“ in der gesammten civilisirten Welt erregt hat. In den früheren Bällen erfuhren nämlich nur die höher gebildeten Kreise etwas von den interessanten Entdeckungen. Auch mit den längst hekannten angeblichen Analogieen zwischen Babel und Bibel ging es heiläufig in den letzten drei Jahrzehnten nicht wesentlich anders. Der Vortrag des Prof. Delitzsch aber, der in der Gegenwart des deutschen Kaisers Und einer auserlesenen Gesellschaft der [Residenz des deutschen Reiches gehalten wurde, •lenkte die Aufmerksamkeit der gesamten in- und ausländischen Presse auf sich, und dadurch gewann das Thema 1)-Andere Bedeutung hat מנוכר, X. 131, das Synonym zu dem folgenden וידוע ist.