Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 46 (1902)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1902)
- Article
- Die Echtheit der Dunasch zugeschriebenen Kritik gegen Saadja
- Date
- 1902-09-01
- Page
- Seite 479 (sequence 2)
- Language
- German
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Notizen. 479 in den Besitz derselben kam. Erfand sie in Egypten, wie-er •im Nachwort zu seiner Gegenschrift שפת יתר angiebt (מצאתיו.בארץ מצרים), und zwar in einem sehr fehlerhaften Exemplare. Er hatte also vorher keine Gelegenheit, sie kennen zu lernen. Allerdings stammt der Codex, aus dem Schröter die Kritik gegen Saadja herausgab, und der auch Menachem b. Saruk’s Machbereth und DünasclPs Kritik gegen Menachem enthält (früher Luzzatto’s Besitz, jetzt British Museum, Add. 27, 214) aus dem Jahre 1091; aber .der "Verfertiger der Abschrift kann auf ahnliehe Weise in den Besitz der Schrift gelangt sein wie Ibn Esra. Auf einen unwiderleglichen Beweis für die Autorschaft Dfmasch’s will ich noch hinweisen, den Eppenstoin nicht anführt. S. 31, Z. 13 der Schröter’schen Ausgabe heisst es : דמאומר ראש הי־שיבה בשבחו למשקל דברי ...» ידענו כי אז מ,'ר׳ סעדיה ♦ . . ♦. Das heisst: Aus der Aeusserung Saadja’s, als er das Versmaass meiner Worte (Dichtungen) rühmte, erkannten wir, dass damals Saadja und die anderen Ostländer keine Kenntniss von der (metrischen) Verknüpfung der Beimzeilen und dem Messen (eig. Wägen) des Pijjut’s hatten1 2). Die Aeusserung selbst wird in dem vor ידעכו ein geschobenen Satze mit den Worten angegeben : 2אז כפלא בעיניו ואמר לא נראה כמוהו בישראל). Da.nun Durasch es ist, der auch aus den Streitschriften der Schüler Menachems und seines eigenen Schülers als derjenige bekannt ,ist, der das arabische Metrum in die hebräische Poesie eingeführt hat3 *), so kann es nur Dünasch sein, der jene Worte über die neue, von Saadja als noch nicht dagewesen gerühmte, Dichtungsform niederschrieb. Die Autorschaft Dünasch’s ist also für die Schrift, in denen jene Worte enthalten sind, gegen jede Anzweifelung sicher gestellt. Bei dieser Gelegenheit seien mir noch einige Bemerkungen• zu Porges5 Aufsatz im Kaufmann-Gedenkbuche gestattet. Was P. über den Unterschied im Tone der beiden Streitschriften Dünaseh’s ausführt (S. III ”£), erledigt sich durch die Erwägung, dass in der Schrift gegen Menachem ein lebender Gegner angegriffen, in der gegen Saadja ein längst heimgegangener Lehrer. kritisirt wird. —Nr. 124 in der Schrift gegen Saadja enthält keine Berufung auf N. 114 (S. VII, Anm. 1), sondern ist Fortsetzung dieser Nummer. Hier scheint durch irgend eine Unordnung in der Handschrift ein Stück auseinandergerissen zu sein. — רבים מן המחברים in Nr, 28 bed. 'nicht ״Dichter“ (S. IX, 2 und S. XIV), sondern Verfasser überhaupt (= arab. מולפון), zü denen auch Menachem gehörte, der ebenfalls als Singular zu חלכאים, Ps. 10, 10 הלך ׳ annimmt. Vgl. auch Talmide Menachem S. 19, Z. 17 : מחבירי פתרה ומתקני ספר. — Das Musterverbum .פעל zur Bezeichnung der Verbalformen findet sich nicht erst, wie Porges angiebt, in der Schrift gegen . '; •* 1)׳Arabisch lautete der Satz etwa so: ,-,מן, קול •,ראס. אלמתיבה.■ פי עלמכא אן׳אלא,מ׳ ר׳ סעדיה וגירה מן סאיר אלמשרקיין.;(ocl,מגדה להן קולי(אקואלי מא:כאכת להם מערפה..בתאליף אלנטם רוזן אלשער♦ 2) ,Es ist unnöthig, auf die neue Erörterung, die, Porges ,dieser: Stelle in D.V Schrift widmet (oben S. 150 ff.), näher ,einzugehpn. ,Meine Erklärung maeht jede Emendation überflüssig. , 3);Jehudi. b. Schescheth, der :Schüler.,.Dunascl^’s־• sagt;>(p. 22).: בהביאו- השיר-בלשון יהודית במשקל ■השיר בלשון הערבית למען כי יסד לכי בשירגתיפו יסור לא הוםדי בימי אבותיכם► Vgl. Die ׳Anfänge der habr1. Grammatik S. 96 (= Z. d. D. M. G. 49, 368), / ־: 1־ ■ >, -u: ■״־