Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 45 (1901)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Ungedrucktes von S. L. Rapoport
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 563 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Ungeclruektes von S. L. Rapopoit. 563 Ungedrucktes von S. £. Rapoport. Mitgetheilt von M. BerkOWiCZ. Im October dieses Jahres wurde in jüdisch-wissenschaftlichen Kreisen der hundertste Geburtstag des verewigten Zacharias Frankel gefeiert. Diesem in Ehrfurcht und übereinstimmender Begeisterung für den grossen Lehrer begangenen Gedenktage reiht; sich nun ein weiteres Jubiläum an, das den Lesern und Anhängern dieser Zeitschrift, deren Begründer Frankel war, von nicht geringer Bedeutung sein dürfte. Vor 50 Jahren, im October 1851 erschien das erste Heft der ״M onatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthum s“.*) Gelegentlich dieser Erinnerung möchte ich den Lesern der ״Monatsschrift“ noch ein anderes monumentales Ereignis in Erinnerung bringen, das in dasselbe Jahr fällt und in dem ersten Jahr gange der ״Monatsschrift*‘ (S. 343—360, 391— 402. 430—442. 461—474), zur vollen Würdigung gelangte. Es ist . dies das Erscheinen von Rapoports .יערך מלין das Frankel in mehreren Artikeln eingehend bespricht, und von dem er sich mit den einleitenden Worten äussert: ״Seit Jahren blicken Kenner und Freunde der jüdischen Wissenschaft mit Sehnsucht auf das Erscheinen dieses Werkes, als eines neuen Grundsteines der Wissenschaft; und schon dieser erste vorliegende Theil entspricht den gehegten Hoffnungen und spiegelt die Genialität seines berühmten Verfassers ab“ (Monatsschrift 1344 י). Anlässlich dieser freudigen Erinnerung halte ich es für angemessen, den ]freunden der •jüdischen Wissenschaft, als kLeine Festesgabe — ein bisher ungedrucktes Gedicht Rapoports mitzutheilen, das sich auf dem Widmung sexemplare des!ערך מלי an R/s Freund und edlen Gönner David Fischei in Prag, findet und von Rיs eigener Hand herrührt. Dieses Exemplar gehört der unter meiner Leitung stehenden Bibliothek ״Esra“ in Krakau und enthält auf dem Umschlagsblatt folgende Aufschrift: *ע Bekanntlich ist der vorliegende Jahrgang nichts desto wenige7 ■erst der fünfundvierzigste der Monatsschrift, da der seel. ProJ. Graetz im Jahre 188ך, nach Vollendtmg seines siebzigsten Lebensjahres, die Redaction niederlegte und ick erst im October 1892 im Verein mit dem seeligen Prof’. Kaufmann die »neue Folge« begann. Pr. Brann. 86*