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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 5 · p. Seite 558

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 5
Article
Materialien zu einer Biographie Wolf Heidenheims
Date
1901-01-01
Page
Seite 558 (sequence 10)
Language
German
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558 Materialien, zu einer Biographie Wolf Heidenheims. Sal. h. Melech zu בקר יעי (I. Kön. 5, 3): דל מפוטמים ובפירוש רעי מן המרעה אבל בריאים הם המפוטמים בבית. Dazu Heidenh.: לשון זה העתיק משרשו אבל נראה שהוא טעות סופר וצ״ל בקר רעי ר׳ל מן המרעה אבל בריאים ר״ל מפוטמים/ וכלשון הכתוב בפירושו, וכן ת״י וכן פי׳ רש״י בריאים דל מפוטמים ■באבוס ורעי י . מן האחו. Autobiographische A<t|z«chnungen Zacharias frankeis. Mitgetheilt von Dr. M. Braun. Zur Feier des hundertsten Geburtstages Zacharias Frankels sind in den jüdischen Wochenblättern des In- und Auslandes mehr oder minder umfangreiche Darstellungen seiner Lebensgeschichte erschienen. Keine einzige der mir zu Gesicht gekommenen, ist frei von Fehlern und Ungenauigkeiten. Am wenigsten unterrichtet zeigen sich die Verfasser über Frankels Bildungsgang vor dem Antritt seines Amtes in Teplitz, obwohl gerade für diesen Lebensabschnitt die richtigen Daten in RabinowitzA Biographie, von der bisher zwei Hefte (S. 1—128) erschienen sind, seit mehreren Jahren gedruckt vorliegen. Schon im Hinblick darauf dürfte es nicht unangebracht, aber auch sonst in manchem Betracht interessant sein, von den autobiographischen Aufzeichnungen, die wir dem Meister selbst verdanken, Kenntniss zu erhalten. Er hat das ״beschwerliche und verdriessliche Geschäft der Lebens- und Amts-Beschreibungtt auf das Verlangen des Curatoriums der Fränckelschen Stiftungen unternommen und dieser Behörde1) das Schriftstück mit einem kurzen Begleitschreiben am 16: December 1853 eingesandt. Es befindet sich bei den Acten des Curatoriums, die mir in dankeswerther Weise zur Benutzung überlassen worden sind, und hat folgenden Wortlaut, ״Frankel (Z. Dr.) wurde im Jahre 18022) in Prag geboren. Von seinen frommen Eltern zeitlich zum Studium 1) Das Curatorium hatte es der Eingabe an das Provineial-Sclml- Collegium beizulegen, in welcher Erankel’s Bestätigung zum Director des jüdisek-tbe010gischen Seminars beantragt wurde. 2) Am Band steht die, Notiz: ״Nach den Gebnrtsmatrikeln der Prager Synagog.-Gemeinde, am 30. Sept. 1801 geborei).“ Ygl. jetzt die Mttheiluogen Kisch’s oben S. 213 ff.

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