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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 4 · p. Seite 369

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 4
Article
Ein handschriftlicher, tossafistischer Commentar zum Pentateuch
Date
1901-01-01
Page
Seite 369 (sequence 6)
Language
German
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Ein handschriftlicher, tossafistischer Commentar zum Pentateuch. 369 Abbreviatur הר״ם טקורביל (ms. A. p. 206) ist ohne Zweifel corrumpirt aus הר״י, Yerfasser des Semak. 18) Isaak, dessen mündlich mitgeth eilte Erläuterung citirt wird, (ms. A. 128b: י(מפי הר׳ יצחק דל lässt sich nicht näher bestimmen. Der Ausdruck מפי bedeutet nicht immer eine direct an den Citirenden gerichtete Mittheilnng. (v. Zunz a. a. O. p. 65, v> weiter): והנה ה׳ אנשים, היו אנשים ממש מאותם אנשים המתהלכים את המקום נטו נח ומנוח שהם באים עם בני אדם וחוזרים למדתם׳ דאל״ג נראים כאלו אוכלים א״כ אמאי לא עשו נן לגדעון ומנוח דכתיב אם תעצרני לא אוכל. 19) Isaak b. Abraham, abbrevirt ריצב״א (ms. A. I44a, jd M. Gh p. 17 a רינ״א) ist der berühmte Tossafist dieses ]Samens aus Dampierre (ca 1140—1210). 20) Jacob aus Orleans, wie sein Lehrer Jacob b. Meir aus Ramerupt, genannt R. Tarn, abbrevirt ר״ת (ms. A. p. 1, 151 b) wird auch sonst in Minchat Jehuda und Paaneach Rasa oft citirt, in dem letzteren Werke häufig abbrevirt ר״י oder blos ״der aus Orleans״ ohne Erwähnung des Personennamens angeführt. 21) Jacob b. Nachman (ms. A. 135 b, id. M. J. 12 b und Tossafot zum Pentateuch 11 b) citirt, ist anderweitig nicht bekannt. 22) Jechiel ״unser Lehrer״ (ms. A. p. 226 b) ist ohne Zweifel Jechiel b. Joseph aus Paris, dessen angeführte talmudische Erläuterung sicherlich dessen Tossafot zum Talmud entnommen ist. 23) Jechiel ha-Levi, ״der Gesetzeslehrer״ (ms. A. p. 152 b., id. Tossafot zum Pentateuch p. 20 a zu 1 M. 37, 36, מכאן יש להוכיח, anonym) dürfte mit den gleichnamigen Gesetzeslehrer identiseh sein, der in einem talmudischen Sammelwerke (ms. Halberstam Nr. 345, jetzt in der Montefiore’schenHandschriffcen-Sammlung inRamsgate § 451) ״unser Lehrer״ genannt wird. Er ist als rabbinische Autoritat in einem תשבץ ms., erwähnt, das ich vor vielen Jahren bei Dr. Berliner gesehen habe. .24) Jehuda der Fromme (ms. A. 158 h, 153 und sonst) ist selbstverständlich Jehuda b. Samuel, der Fromme aus Speier, später um 1200 in Regensburg, dessen biblische Erklärungen, die vorherrschend einen agadischen Charakter haben, im Minchat Jehuda und in den Pentateuch-Commentaren jener Zeit häufig angeführt werden. Monatsschrift, 45. Jahrgang. 24

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