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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 3 · p. Seite 322

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 3
Article
[Ohne Titel]
Date
1901-01-01
Page
Seite 322 (sequence 13)
Language
German
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322 Analecten. erstens der Gegensatz durch ניתן לי nicht richtig ausgedrückt zu sein scheint, und weil es zweitens fraglich ist, ob wirklich die Sitte so war, wie hier vorausgesetzt wird. Warum sollte dies gerade bei ט״ר und nicht auch bei מ״ע Sitte gewesen sein? Angenommen, dass es auch von מ״ע gilt — wogegen freilich Chullin 131a— warum wird der Aussprach bloss in Bezug auf מ״ר gemacht? Ausserdem werden denn bloss die Leviten den Zehnten bekommen haben, die bei der Absonderung zugegen waren? Wir glauben ברור הוא מעשר bedeutet מ״ר von welchem er selbst, nämlich der Levite, תרומת מעשר abgesondert, behauptet er jedoch ניתן לי, d. h. es sei ihm bereits als מתוקן gegeben, worden, so findet er keinen Glauben. Darauf bezieht sich der Beweis aus der Mischnah: אינן נאמנין אל על דבר שכן דרך בני אדם נוהגין כן, denn es war nicht üblich, dass der ב״ה das תרומת מעשר absondere. VII. Kilajim 27b •ר״י ר״א בשם כהנא דר אלעזר היא משום חוקים שחקקתי (בעולמי מעתה אסור.) לאדם הראשון ר׳ יופי בשם ר׳ הילא ד״ה הוא משום חוקים שחקקתי בעולמי מעתה אפור ובו׳ Die von uns eingeklammerfcen Worte sind zu streichen, weil keine Frage vorliegfc. Anlage des jaö }tachasaka. Von Kabbiner Dr. Bernhard Ziemlich« V orbemerku ng. Die nachfolgende Abhandlung ist meiner im J. 1875 preisgekrönten Arbeit über die vom Director Frankel gestellte Frage entnommen: ״Plan und Anlage des Jad Hachasaka von Moses Maimonides, und welche Werke hat er demselben als grundlegend vorangeschickt?“ Diese Schrift ist unter den Augen des verewigten Lehrers entstanden. Ich hatte damals das Glück sein Hausgenosse zu sein, habe die Beantwortung der Preisfrage auf seine Anregung unternommen und ihm von den Ergebnissen meiner einschlägigen Quellenstudien bei Tischgesprächen und Spaziergängen Mittheilung gemacht. Dass Frankel diesen Ergebnissen zugestimmt, beweist das aus seiner Feder geflossene Urtheil über die Arbeit (s. Jahresbericht des jüd.-theol. Seminars ,.Fran״ ckeFsche Stiftung“, Breslau 1816, S, X). Frankel war es bei dieser Frage eine wahre Herzenssache, Beweise dafür erbracht zu sehen, dass Mai-

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