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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 2 · p. Seite 131

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 2
Article
Zur Litteratur der Maimoniden
Date
1901-01-01
Page
Seite 131 (sequence 3)
Language
German
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Zur Literatur der Maimoniden. 131 Von ihm sprechen: Abr. Sacut, יוחסין, ed. Krakau, 69 b, wo für בר lies רב, desgleichen ed. Amst. 69 b (berichtigt von Carmoly, Isr. Annal. II, 219), ed. Lond. 221 hat die Stelle nicht; angeblich Abraham Levi bei Gedalja ibn Jachja f. 46, ed. Amst. f. 85, über die Weissaagungen des Knaben, welche D. nach Barcelona gesendet haben soll (Wolf I, p. 321, n. 408, s. weiter unten), und aus Moses Rieti, wo aber ein anderer gemeint ist (s. oben); Asarja de Rossi, Meor Enajim, Ende K. 25 (I, 159 ed. Wilna, fehlt im Index der Autoren II, S. 159); Conforte f. 14, ed. Cassel; Sambari. S. 125, 134/5 ed.Neub., im Index II, XXVI unter ד׳ הנגיד; Asulai, I f. 22, ed. Benjacob; de Rossi, Wrtb., S. 193; Zunz, G. V. 423i. Im Jahre 1286 erwähnt ihn der Nasi in Damaskus (Kerem Chexned III, 170, H. B. VI, 115, Carmoly zu טעם זקנים S. 73, תגמולי הנפש S. 12). Ihn betrauerte man in Rom (Goldberg מעשה נסים S. XII, ms, Par. 708, worüber vgl. H. B. XIII, 108, lies Or. 16 für 61). — Einen Brief an ihn von Josef ben Tanchum, vielleicht Sohn des Lexieographen Tanchum, edirte EL Brody in מטמוני מסתרים 1893 קובץ אל יד)). — In einem Wiener ms. (Katalog Goldenthal S. 2 2) wird ein verstorbener David und aus dessen כלל פירושין eine arabische Stelle citirt; sollte es der unsere sein? Möchte Jemand in Wien dieses ms. überhaupt näher prüfen. — Ein Recept von אטריפל (trifera) des Maimonides, von der Hand unseres David, wird mitgetheilt von dem Juden (vielleicht Karäer) abu’l-Muna Kohen Attar in seiner Fharmakopie מנהאג אלדכאן. Ich glaubte früher die betreffende Stelle (mitgetheilt in ZDMG. XLVII, 360) sei ein Zusatz meines ms. 35; ich fand sie aber kürzlich, bei genauer Durchsicht behufs eines der Red. der ZDMG, Ende März zugesendeten Artikels, im gedruckten Buche Kap. 5. Das Recept ist auch copirt im ms. Berlin 250, f. 159 (Verz. II, 102). — Die Geniza in Kairo scheint zur Zeit David’s noch nicht abgeschlossen1), so dass man von dort noch Betreffendes erwarten darf. Nach Munk (Isr. Ann. III, 94) ist der Name David’s, selbst bei Karäern, noch heute beliebt. Schriften: 1) Homilien (דרשות) über Pentateuch und Haftaroth, wofür der wenig zuverlässige Josef Sambari2) wahrscheinlich ילקוט על תנ״ך setzt, Wenn man nicht *) Man fand ja dort Fragm. von Saadia ibn Danan (XV. Jahrh.). 2) Weder Neubauer noch Berliner hat durch Vergleiehung des sorgfältigen Conforte die Ungenauigkeiten SambarFs berichtigt. — Ein

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