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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 5 · p. Seite 251

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 5
Article
Die Kinder des Hildesheimer Rabbiners Samuel Hameln
Date
1900-01-01
Page
Seite 251 (sequence 2)
Language
German
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Die Kinder des Hildesheimer Rabbiners Samuel Hameln. 251 Lübeck“ (נתן ליבעק)‘ Er ist wohl identisch mit dem Schwiegersohne Nathan Siemsens, mit ״Nathan Goldschmidt, “ über dessen Geschick Carlebach in seiner ״Geschichte der Juden in Lübeck und Moisling“ 1). ausführlich berichtet. Isak (Itzig, 2(איצק) Goldschmidt3) wohnte in Hildesheim, seinem Vater und Grossvater gleich nach Kräften das Wohl der heimathlichen Gemeinde fördernd. Vor allem wandte er seine Thätigkeit der hl. Brüderschaft zu, dem Beerdigungsvereine (Ohewra Kadischa), zu dessen Begründern und eifrigen Mitgliedern Josef und Samuel Hameln4) gehört hatten, und in dessen Verwaltung er noch zu Lebzeiten seines Vaters gewählt wurde5). Auch andere Ehrenämter wurden ihm übertragen, wie die noch vorhandenen Gemeindeprotokolle beweisen, in denen er an verschiedenen Stellen als Mitglied der 17 ״ Männer der Judenschaft(ט״ו״ב אנשים) erscheint7), welche die damalige Gemeinde-Verwaltung bildeten. Isak Goldschmidt war mit Oliawwa, einer Tochter des Vorstehers Josel Halberstadt8) verheiratet9), die ihm am 12. Tebet ף s. 7 u. 2) In verschiedenen Protocollen des alten Ohewra Kadiseha-Buchcs wird er genannt■ (z. B. S. 13 b, zweimal, S. 53 a): ר׳איצק ליי oder ר׳איצק סג״ל (S. 41 a, 52 b, 53 b, u. a. St). Im Hildesheimer Gemeindebuche (פנקס) wiid sein Name oft in den Protokollen erwähnt, s. weiter A. 7. Seine Namcnsunterschrift lautet: הקטן יצחק ליי מחי 1דוסים (Chewra Kad.-Buch S. 53 a, Protocoll vom Nissan 5447, Gemeindebuch S. 168 b, 169 a, 172 b, (a 5447 u. 5450). Sein Vater, R. Samuel, notiert, im Chewra Kad.-Buche S. 42 b: קבלתי עבור האב״ד זצ״ל מבני ר׳ איצק סג״ל עבור קבורתו. (d. i. ß. Mordechai Cohen). S. ״Samuel Hameln“, S. VII, A. 4. 3) In dein Verzeichnisse der Hildesheimer Juden (Staatsarchiv zu Hannover, Hildesheim Design. 1., Teil 51, Abschnitt 1, Nr. 2) wird er im Protocollc, d d. Mercurii, d. 21. May 1732, fol. 63 a.) sub. Nr. 33 ״Isak Gohltschmidt“ genannt. 4) Vgl. ״Samuel Hameln,״ S. VIIf. 5) S. 0. A. 2., wo auf seine Nainensunterschrift zu dem Protocoli vom Nissan 5447 hingewiesen ist. e) S. ״Samuel Hameln,“ S. IX, A. 2. 7) Im alten Gemeindebuche wird er genannt S. 166 b, 168 b, K;9a und 175a sub: באים; (a. 5443, 447 und 452), S. 167a und 171a sub: קהלש לייט (a. 5444 u. 449), S. 170 a sub: שמאים (a. 5448). 8) Auerbach, Gesch. d. israel. Gern. Halberstadt S. 62, nennt einen Parnass Uri Josel, gest. 1727, der wohl ein Bruder der Chawwa war. 9) Im alten Chewra Kad.-Buche findet sich im Totenregister (S. 195 b) die Eintragung: האשד. החשובה הצנועה והגבירה מרת חוד בת הפרנס כמר יוזל הלברשטט, אשת האלוף. הגבאי צדקה כהר״ר יצחק סג״ל הלכה לעולמה ליל מוצאי שבת . . יום א׳ י״ב טבת תמ״ז לפ״ק ונקברה בכבוד ביום א' הנ״ל ושבקת חיים לרבנו ולבל ישראל Ebendaselbst (S. 217b, Nr.: 242) geschieht in dem späteren

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