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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 8 · p. Seite 383

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 8
Article
[Rezension]
Date
1899-01-01
Page
Seite 383 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 383 ' ■";ן i■ % :.*־ -ין Ev 1' V £■ I" Sänfte, in welcher die Braut am Hochzeitstage in das Haus des Gatten getragen wurde. 4. Behälter (S. 31—54). A: Schränke und Truhen. B: Andere Behältcr. Zu den erstem gehören שידר. .תיבה und 1מגד־. Während die תיבה auf Füssen oder auch auf ilaeher Basis stand, waren שידה u. מגדל in den meisten Fällen mit Rädern versehen. Das Material der תיבה u. שידה war Holz, Horn, Leder, Metall und Glas und das des מגדל Holz, Metall und Stein. Dienten die Schränke und Truhen vorzüglich als Behältniss für Kleider, Bücher, Gehl und Schmuck Sachen, so wurden in den anderen Behältern, in den aus Weidenruthen und Balmblättern geilochtcncn Körben (סל ,קופה u. a.), aus Thierlväuten verfertigten Schläuchen, (גרב .נדד u. חמת) oder aus Thon hergestellten Vorrathsgefässen (חבית ,כד u. a.) Geschirr und feste, 1*csp. llüssige Nahrungsmittel aul bewahrt. 5. Spiegel (S. 55). Ursprünglich und am häutigsten waren Metallspicgcl (מראה) gebräuchlich, später kamen auch Glasspiegel (אספקלריא) hinzu. G. Beleiichtungsgeräthe (S. 5G—65). Als solche wurden zumeist verwendet aus harzreichen Holzstückcn zusammengesetzte Fackeln (אבוקה), Leuchtpfannen, in denen mit Rech oder Del getränkte Tuchlappen äugezündet wurden (דפיד), Oellampen (ל(נך irdene, oben geschlossene, Schüsselförmige Gefässe, an welchen ein oder mehrere für den Docht bestimmte Röhrchen vorhanden waren, Kandelaber (מנורה) und Laternen (פנס). I)ic Lampenträger (ebenfalls מנורה genannt) waren dem Materiale nach aus Thon, Holz, Metall und auch Gold. In den Anmerkungen, die an dem Fusse jeder Seite folgen, linden wir neben den sachlichen auch viele sprachliche Erklärungen von Werth, indem der Vcrf. schwierige Worte der Mischna und Tosefta durch Heran- Ziehung arabischer und besonders assyrischer Etymologieen in recht geschickte!• Weise zu erklären sich bemüht. Vgl. bes. S. 12, Anm. 2; 19, 4; 25, 1; 39. 9; 40,4; 56, 3. Im einzelnen sei. hier folgendes bemerkt: Zu S. 4, Anm. 9 ist zu vergleichen, Wiener, Maimonidcs’ Commentar zum Trat*tat Aboda sara S. 35 und Anm. 184, wo zu ersehen ist, dass auch dort nach dem Murschid des Tanchum Jeruschalmi (Kgl. llibl. Berlin. Ood. ms. or. oct. 338) die Worte KläLo zu ergänzen und die־‘beidon Erklärungen des Maim. demnach nicht so sehr von einander verschieden sind. S. 33, Anm. 8 fällt auf, dass der Yerf., der sonst überall, wo es nur angeht, auf den bibl.-hebr. Ursprung des Wortes aufmerksam macht, für ״) צירThürzapruu״) aram. und assyr. Etymologieen an führt, ohne darauf hinzuweisen, dass dieses ein bibl.-hebr. Worb ist (vgl. Spr. 26, 14). Dass מכני eine mit einem Räderwerk verbundene Vorrichtung und nicht blos .,Rad“ bedeutet, wie der Yerf. S. 34, Anm. 13 richtig hervorhebt, lindet sich bereits bei Maimonidcs, indem er Tamid III, 8 dieses Wort durch Kxji erklärt. (Vgl. vorig. Jahrg. der Monatsschrift S. 430, Not. 1, Ende). S. 35, Anm. 3 ist dem Yerf. entgangen, dass für פרדסקין die Tosefta1) (Ohol.YI, 7, Ed. Zuckern!. S. 605) פרסטקץ liest, woraus zu ersehen ist, dass dies eher auf ~poal)7j־/.r• als auf ,.?:•jpyiay-o;4־ zurückzuführen sei. (Vgl. Glossar z. Tos. u. Levy H. W. s. v.) 2) Auf die einschlägigen Stellen in der Tosefta wurde ich durch Herrn Rabb. I)r. Zuckermandel aufmerksam gemacht.

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