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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 8 · p. Seite 380

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 8
Article
Die älteste Geschichte der deutschen Juden in Hamburg
Date
1899-01-01
Page
Seite 380 (sequence 11)
Language
German
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I>itälh*st<‘ Geschichte der 1011 Juden in Hainbur0^0 .״ der Kath seine <ieoennmnita cimviebto, worauf von der < ,omniissinu 01ןן Ausgleich 1»vfu1iden worden musst(‘, in manchen!*unkten entschloss sich di(‘ ('ommission dazu, den Vorschlag (hu* GOer an/mnehnnui. So ist z. 1b der ibmze Artikel .־>, durch welchen den .luden di(* Abhaltung ihres Gottesdienstes in besonderen Gebäuden untersagt und ihnen auch hei ihren Gebeten gewisse Bcschränkünden aufe1’ieo־t wurden1), auf (!rund des Verlangens der i»iir^erde|mtati(»11 hin(*i1mrekom111en. Das Verhol. Syna^o^en zu halten, und die IJescliriinkmiL:' ihrer (iehele auf Sificke des Alten Testaments und ״die dieser Stadt seligen Vorfahren voroezcioten Gebetsformelu*־ stimmt mit den Hcstimnumi'on früherer Gontracte der!,ortuiricscn und mit den ״Kevidirten Artikeln" von D'diT für portuiriesisolie und hochdeutsche Juden überein. Die Deputation der Sechziger sorgte dafür, dass diese ernennenden Destimmunoen auch noch im 1 s. Jahrhundert *resetzlicli festimleo■[ wurden, in manchen Punkten wusste der Senat die Juden vor Henaehtheiliofun^ zu bewahren. So setzt(* er es z. 1». . dass sie Voll dem \ erhot des liausirens sowie des Gold- und Silberhandeis, das die Sechziger in das Kenlement hmeinbrinn«‘n wollten, verschont wurden. Der Kath machte nämlich zu ihren Dunsten geltend: ..Da di«‘ Jud(*n zu keinem Handwerk admittiret, aiicli ihnen Handarbeit zu v<*rric}111*11 nicht verstattet wird, dieselben gleich wob I Mitte], siel 1 zu erhalten, ׳haben müssen, und weil dieselben, wenn man ihnen das ilausiren in den (,hristenhäusern verbieten wollte, fast nichts haben würden, wovon si<* sich erhalten könnten, so dürfte besser sein, hiervon zu abstrahireir Dass den .luden der Handel mit altem Silber hin und wieder durch Mandate verboten worden sei, j׳iebt der '1 ״/.ur L\crcinm״ ihrer LVliirion und l lall unur ilnvr Zusammenkünfte s < 11**1( sie keine •1 יי' f e 111 I i <• 11 e 11 י i e 1» ä n d e!1;1 lt e n . 1'• Ilt 1 ich i 11 1־ c!1 < * n t t e sd i e 11 s 1 in i ’ r i v n l h ä u so r n halt 1*1». bei Verneblung ihrer Gebete oder llulliuii! ihrer Hel >1 unden aber den Talmud 11. a. mit er (’hrisl eu verbetene 1 Lieber nieht lesen,;msleiren oder disputi 1*11־», auch niehts andres als di(* I ,salinen. die 1b" eher Musis 11. der Propheten und andre des Allen 'Tosto 11 n* 111 s .»der die dieser Stadt seligen Vorfahren von iloien Yor^rozeioten tJebet.sfonuelii lesen, siuiren. beten, t!וחוו und verrietiten. dabei aber sieh der köstlichen silbernen Lampen, u* andern üppigen Ornats. desgleichen des lauten Gcrufs und Itiascns auf Hörnern u. Posaunen enthalten, auch die Lampen in ihren Wohnhäusern so auf }längen, dass sie vmi aussen nicht so leicht können ״eschen und also einem andern dadurch Aer״eruiss mö״e ״e״eben werden. a) Lines Lhrbaren Kaths Munita auf den seitens des G01Ie״iums der Sechziger an die Hohe Kaiserliche Kommission üher״ebeuen . . Bericht weiten der portugiesischen und hochdeutschen Juden (Acten des Staats» archivs). f r^! i 5

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