Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Zur Geschichte der Schulen Palästina's im 3. und 4. Jahrhundert
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 350 (sequence 6)
- Language
- German
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350 Zur <i1 i«* 111*י »Irr Schul«1 * * 4]! Pal.ästma's im 3. und 1. Jahrhundert. die Schüler der einzeln mit Namen hervoroelmbenen (Jelehrten waren. Diesen Peispielen, in denen dir Genossen als Lernende und 1 )isjnitirende. als Urheber und Tradcnten von halachischen Anssjuiiehen erscheinen, lasse ich nun eine KYihe anderer I*t*isן#i<* 11• folgen, in denen wir di»? ״Genossen" noch de-ut lieber in ihrem Verkehre mit den namhaften Aut!»rit1 «*11 und in iinvr Petheilijjung; am Leben des Lehrhauses beobaehten können. Jochanan wurde in Bezair auf eine halarhische Kinzelheit o■!• fragt. von •wem er dieselbe vernommen habe. Kr antwortete: Aus der Disnission der (Jenossen 11,11k* ich sie vernommen1). I). 11.: 'er könne'keinen Gewährsmann angeben, di«* llaladia sei ihm aber aus den Diseiissionen des Lei1rhausc> erinnerlich. — Leber einen stets in! Munde zu führenden Psalmvers. den .loehanan empfohlen batte, gab es eine doppelte Tradit ion. Ghiskija (de!־ (Jesetzeslehrer von < ,äsarea) tradirte in! Namen Jakob h. Acha's. der es von Assi überk«m1men hatte:!,s. -HU־J; Jose b. A bi n in A ha 1ul\s Namen.: Ps. SL I 3. Jedoch nennt die zweite Tradition als Urheber des Ausspruches neben •loehanan auch die ״Genossen"-'). l)as bedeutet offenbar, nach der Analogie der eben eitirten Halachatraditiom Jochanan habe das über den Psalmvers Gesagte im' Kreise der Genossen vernommen. Jochanan ist es auch, der über eine Frage berichtet, welche die < ieiiossenschnft in Bezug auf eine Kiltscheid ung Jeliuda's I. gestellt halt♦‘, und auf welche Iloschaja die Antwort ertheilte1‘־). Kr meinte ohne Zweifel die in seines Lehrers Hoschaja Lehrhause zum .Studium versammelten Geliossen. Kleazar b. Pedath 1111 lt den Genossen., .wie Assi berichtet, eine halachische Auslegung zu Gen. 0, l‘J vor1־). 1.- Tormnnth 4*J;d 3S: ,ר׳ יוד־,:ן א:?:־־ ... אבוי ליד דבי יוחנן מן מי< ־::;״:ד ד:"’א י:,:,;•‘.־־, ד־.א *r1:א"' י י ר־ 11י>1;\ .א:*- '־יד, :־ stamL ursj>rünsrli<‘11 der Name des Gelehrten, der die Fra •je an Jochanan rielit.ete: durch I rrt h m 11 wie! ’ ’ ׳ man dafür den Namen Jmöianan’s selbst. פירפוי ה-״א .ist dasselbe was in Aboth d.li דימידיב ps. Levy IV, 5(> a unt.). o) Jlerach. 8 d 50: ־־׳ חזר,יד. יי יעקב ■ב־ אד,א ר׳ יבא ביטב ד׳ יחינו ידא דפבוד, הזה זז מר״וך פיך יי׳י צבא,יד ערג־ :י ־ב; ב י:• אידי יעקב ביד. י׳ייבי בי ד׳אבין י׳ אבד ז ביב ב י׳יוחנן וחביייא י יי צבא,יד א,:*" א־ב ביטח בך. »1 Sahhath 1U d 40: איי יוהגן הבודה הידד. נ•,קיבה מה ראה יבי יהניד. דברי הרמים . . . א״י הדטעיה. . . 4) Pesaehim 3Gd71: א״י יבא פירט י׳ לעזי יהבי־ייא. Dass, .Sota Ml d 30: Mcgilla 7*J b 40. In b. Aboda sara 5b mit. liiuiet sich diese Auslegung t!tatsächlich im Namen Eleasar's. 7987