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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 8 · p. Seite 345

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 8
Article
Zur Geschichte der Schulen Palästina's im 3. und 4. Jahrhundert
Date
1899-01-01
Page
Seite 345 (sequence 1)
Language
German
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Zur (loschiehte der Schulen Palästina".■« im .*>.■»1111 4. Jahrhundert. <י 14; Zur OeschicMe der Schulen Palästinas im 3. und 4. Jahrli lindert Die Genossen (ן־ברייא. Voll ITof. W. Bacher. Di(‘״ (»enossen“ (הבר. הברים) der tannaitischon Feberlieferung (s. besonders M. I)<•111;!i IV, י1ז<>s<•ft;1 Demai II, III; ]>. Bcclioroth 30b) unterscheiden sich von den zur grossen Muss»‘ des Volkes Gehörigen, für welche die Bezeichnung!‘עם האר angewendet wird, nur in praktisch-religiöser ־ Beziehung. Wer in den Verband der Genossen eintritL hat die gewissenhafte Boobarhtung einer nanientlieh di(‘ rituelle Feinheit der Nahrung bezweckenden Lebensweise auf sieh zu nehmen. Das höhere Maass dt‘s Wissens, die Beschäftigung mit dem Studium <1 (,r Thora bildet kein Merkmal der Zugehörigkeit zu (hu* Genossenschaft. JNur vereinzelt ist di(* Ansicht, dass dem Genossen auch die Ver- 7>tli<11״ tu 11 <4־ obliegt, im Lehrhaiise Dienstleistungen zu verseilen (משמש בבית המדרש Demai II,3). Ausdrücklich wird!»•stimmt, dass auch ein Weisen jünger (תרייייד הכם), der in den Verband der Genossen eint ritt, die Beobachtung der Pflichten, die dem ״Genossen“ obliegen, angelobe.n muss (Tos. Demai 11, 10; j. Demai 22 d unt.; b Beehor. .SO b). Eine ganz anden* Bedeutung gewinnt die Benennung der ,/»enossenהברייא ־—■ ׳״ •in (hm palästinensischen Schulen des di’itten und vierten Jahrhunderts. An. ungemein zahlreichen Stellen dos jerusalemisehen Talmuds linden wir di(‘ Genosson im gelehrten Verkehr, spociell in halachischen <\mt1־oversen mit einzelnen hervorragenden Lehrern, an welche sie Fragen richten, deren Meinung sie (*im* abweichende Meinung entgegenstellen, von denen sie in .Bezug auf die Uoborlioferung früherer Lehrsätze abweichen. Besonders häutig ist Jose, das Haupt 'der Schule vonTiberias um die Mitte des vierten Jahrhunderts, in Verbindung mit den Genossen genannt. Zuweilen sind es Frag(‘n der Genossen, welche Jos!1!»,antwortet. Di!( Fragen werden meist so eingeleitet: 1אמרי הברייא קומי ר׳ יוסי); oderauch: י) IN■17 ״ clit: Tonn». 43 0 28: Erubiu 25 0 54; Pesaehun 2!);1 72; bimu 45 5\ 14: Sota 25 <1 33: Nasir 51 d oben (wo eine ganze Poihe weiterer Ein wände der (Jenossen 1111(1 der Antworten Jose's mitgetheilt ist); Kidduschin 3*2 d IG.

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