Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Gabirol und Samuel der Fürst
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 304 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2829132-2829727-2829735-2882058--29378-2882091- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
304 Gabirol und Samuel der Fürst“. Von Dr. H• Brody. Unter der angeführten Uebersehrift behandelt Geifer in seinem ״Salomo GahiroP״ (S. (>H if.) das YerhälUiiss dieses Dieliters zu seinem fürstlichen Gönner, das er als ein Schwanken zwischen Ahstosscn und Annähern darstellt־. Dieser Auffassung entsprechend übersetzt und erklärt er einen grossen Theil der GabiroPschen Dichtungem von denen gar nianclies überhaupt nicht an Samuel gerichtet sein dürfte.* Inwiefern die Geiger’sehe Annahme mit den Thatsarhen in Uebereinstimrnung zu bringen ist, soll an anderer Stelle des Nähern untersucht werden, liier sei nur ein Punkt berichtigt. In dem Gedichte Schire. Sehelomo N. 04 (S. uH), •ע פו ואל טת בנו לברט. stellt Gabirol den Fürsten in die Stelle Dunasch’s. Hierin findet־■ Geigei: die ״schärfste Persiflage". da es sich um einen Mann handelt, auf den die damaligen Dichter, wie auf ihre Vorgänger überhaupt, ״geringschätzig mit verächtlichem Mitleid'" blickten. Demgemäss übersetzt G. die Verse 4—7: אדהים טע«י;;דני ־־־שגו בטו, .קנוא וגם אלו יי״^יי •״*•יי דיר יי *- t ן;ר*ר׳ tv 1'•1.׳. וזסלא בטנך ד; ת רתהחפם והאמר פי זקךאנולך שיר1.) שם בבין דימה ,;;יש קנו mit: Hast wohl vom Haina, von dom allein in Kdon Gott verbot zu plliiokcn, 1 >i«*11 an״ciüllt mit. Weisheit sschatz, Diinkst hieb als (1ins 11er Himmelslieliter l’ud sprichst: 10״s hat der ״:rosse Gott ״Mich eingesetzt zum ״-rossen Dichter, ״Die Dichtkunst ״rundet mir den Horst ״In Mitten hoher »Sternpa lüste . . . ״ Hat sich Gabirol wirklich an »Samuel so hart rächen wollen? Hat es der tiefernste Mann über sicli gewinnen können, in l) Kämpf, Niehtandah Poesie II, 1 TD, will hier lesen: לדאנו לשירך שם während G. קראני liest! Ks ist nur קי־אנו in וקראנו zu verbessern; der Dichter spricht von sich ,im Plural: ״Ich rief“ u, s. w.