Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 240 (sequence 10)
- Language
- German
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240 Die ReligionsphilosopLiie Abraham ihn Esra’s. 0. 29 j besagen nichts Anderes als die thcils unmittelbar«־, wie bei Mosel», theils durch Engel vermittelte Beziehung der (iott Nachstrebenden zu Ihm. Deshalb heisse (lott seihst der Hort der Frommen [Ps. 144. 2|. oder es wird der Au — druck Enא רהיט | 01־•״] aut‘ Gott angewendct ,2. Sam. 22. 3 : א־־דד צ־"•], um die nothwerulige Vermittelung anzudeuten: — zu טייהי" Ps. 16, א sagt IE: העצה ־ר׳:“כ■' הביא״הו לש*ם השם לנגר־ 4 "י»*-» y ׳ ־זפי־ ־ראר ZU Ps. 30. 9. 10: ב; זב א א ״ ד;" א ך zu 5. Mos<! 13. 5: 11. 22: des. inor. VI i g. E. 4. Aber selbst Mosel! fand eine Schranke in der ekstatischen Berührung mit Hott (ob. S. 22 . e). Nur der ..Kücken <jnttesi: (S. 32. 452. 504 V. 4.* d. h. Gottes Wirken in »hu־ Welt, wurde ihm begreiflich, Der auf’Erden lebende Menseh ist Mikrokosmus (ob. S. 202. 440 v. d.) und begreift höchstenseines (deichen, die grosse Welt, welche auch als ,..Mensch im (!rossen״, als *tsyctc lirttowTro* ("'*ארב גד S. 202v. J.) aufzufassen ist. So betrachtet. ist die Welt ein lebendige- Zeugniss für Gott, und eine philosophische Welterkenntnisdient zur unerlässlichen Vorbereitung für die* Gotteserkenntniss. Wenn es also in der Schrift .י״י^יר קרניך sehr krass }!eisst: .AVer die Masse des Weltsehöpfers kennt, ist des ewigen Lebens sicher**, habe R. Ismacl gesagt, und er in Gemeinschaft mit ll. Akiba wollten dies verbürgen, so bezieht IE dies(‘ Musst» auf den sensibel!! Theil der Welt, wtdeher hiermit nur als «ausgedehnt gekennzeichnet werde. Als«, sei es eben auch nur ein Ausspruch, der darauf hinauskommt, dass die Erkenntniss der Welt nach R. Ismacl und K. Akiba dem Menschen die Unsterblichkeit (durch die damit verbundene Gotteserkenntniss) verbürge, weil auf Knien der!Mensch Gott nur aus seinen Werken zu erkennen vermögt‘. 5. Zu völliger Vereinigung mit der Weltseele und zur vollen Erkenntniss Gottes selbst gelangt der vollendetst»‘ Meijsch erst nach dem irdischen Tode, wenn seine Seel«* aller irdischen Hüllen sich völlig entledigt hat. Zu •*אראהו בישועהי Ps, 91, 16 sagt IE erklärend: יבהפרר בברד-' כלעל גיפו אראהו בישו עהי, הטעם שיהגה מזיו שכיגדי וזאה היא ישועה השם באביה. Unberechtigter Nachdruck aus dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt. Für die Redaction verantwortlich: Di*. Braun in Breslau.