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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 3 · p. Seite 100

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 3
Article
Die rituellen Reinheitsgesetze in der Bibel und im Talmud
Date
1899-01-01
Page
Seite 100 (sequence 4)
Language
German
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]00 Hit* rituellen keinheirsgeset/.e in der Bibel und im Talmud. der Analvs«׳ «Um* vom < B'x'tzgvkcr ]n‘r\orgvhokrn«'n Svn!• pndne g« •schloss«• 11 worden. dass er hauptsiichiieh dir sn^vnahut׳ sr licM11 •»•!:׳ dr Fi«‘cl1t♦• (1 u •rpes toiidms <><l. loiisuraus) in; Auf;־e liattr, — rinr ansteckende K runkln’it. w«dc,11r von dom. Kindringvn 11jikroskopisrh«*r Pilzta«!«*!! in dir Haut au de׳• J Iaanv1u־/rl odrr in ■dir Haar«• seihst ahhangt. in F«dge (l«־sse!. h'txteiv (1r־1׳״!u1(a1 und ahi► reellen. I>ir 1 Ad1r.rt1׳aju־un!Li■ rinrs eontagios1־n Ausseklagys auf <*׳•יוח ander«! Person ist um* daun 1nög־li<־k, wenn rinr der keidm■ lolg«־mh‘n ih'diiipmgvn vorliegt: a! dass drr Ausschlag* זחה Sehupp«'11 he«l«׳ckt. sei ׳"SC), oder aber!0 «lass er «•im! <׳י•" schwürst!,üeh«‘ kilde [%r, “,21״. I >i«• sieh aklösenden S1*11 uן«ןm11 ־ und das lliissige S»־er<*t «k־r < י «,sek wiirr siiul es rken. w«dcl1־׳ das (Amragiimi von *• in<* 1* IVrson auf di«• and«1rr ühertragvii. 4־) Als al»snlutrs <liiVcivntial־dingnostischcs Symptom «1 *r lditersrlieidun«״; «,inrs contagiüsen Ausschlages vmi «1in«-m nic.htanst<,<־k«‘mh,n «licnt das peripherisch«* lmsiehgrcite!: jeder rin/rI11«*11 Adeerion (י1פ*צ'*ל \Wnigvr eonstantr Svmpt«nn«* siiul: «las Krgraiien <k־r liaar«דצע~ ייבן) ׳ mul «lie \ erlud’iin־״ <k־r atfirirtru St<* 11 <־ unterkalk «1»־> Xiv«*a11s der Haut. Alk• drei g«־nannt«־n Symptom«• tiuden siek vereint. bei «l*• r seh<׳׳ev«*1uh*11 Flechte. obgmieh si<־ rin/.elu aueli kei a1ul«krn 1 lautkrankh«־it<‘n vork«)1n1nen können tlujms «•xtoliati vus, ps«»־ riasis syphilitica et vulgaris, elephant iasis (irareonun u. a. . 5) Dagegen gilt «kn* universelle >Sel1upp«־naussehlag\ «1. k. «li«1 Ausbreitung d«4sse|ben iihe.r «hm ganzen Körper, (w\*‘ <ir«tן<ןm*n. mul /.war: :11 V«:1,än«h,mngen der Hunt. 10*1 welchen ־׳11׳ at’lh-irtc Stell•* niedriger als das Niveau der normalen Haut ist!Geschwüre oder «•ingeschrnmpi'te Narb•*;: 1t) die nffieirte Stell«! hebt .dm. über «las Niveau der normal«•!! Haut empor (Gescbwnlst, Kruste oder st |u:unt")s1's Gewächs); <•) ׳li«• al’tieirte Stell«־ ist ־weder hoh«־r m*<־i; niedrig«•!־ als < 1 i«* normale liautfläche, xmdern zeichnet sieh l>loss «Iure;. Yeriln<lerte Part»«• aus. Ib*r ersten Krankheitsthrm ent־s)n־i«־ht «1er Air- «Iruek S*etl1. d«*r zwt־it<1!־ — »Supahath, der dritten — B a 11«,' r «* t I! ln!’«׳bereiusrimmim^ mit «ler־ hier gegehemm I>«•111!11114־ von צאח‘ ülmrsct.zt «las (>nkel<»stargum ictzt«־ros Wort mit. ^pj^y oder;י£ל> und BXX mit vVat. im Geg«־nsatx zu «l 11 י י spätem < oiumentatoreii. welche rNw* hu Minne von .,Krhöhuug'־־;«.,schwulst•־ deuten. Ans Bevit.. X111. 10. 20 geht «leutlicli hervor,!lass niedriger als «las Xiv«';1u <h*r Haut seit« kann, was von. einer Geschwulst in keiner Weise gesaut werden kann. Ks ist von Interesse zu bemerken, dass das Wort S’eth an «las ägyptische ^aät erinnert. wel«־hes einige Male in dem Papyrus Khera vnrkonimt und zwar im Sinne von Geschwür. Ks ist Sache d«*r .Philologen xn «mtscheiden, ob di«*s«.־s Wort ägyptischen Frapnings od׳*r vielmehr seinitis«*h(3s Lehnwort. ist, gleich «lern «lort «*bcnfalls «dt vor« kommenden S«׳»׳han, «las unzwoif«111־afr *«•mitisch ist (י-יטהיז

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