Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 12
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 571 (sequence 2)
- Language
- German
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}Jöfeprechuiitf. r>71 l'obolstiiiid in (im־ Kodaetion des Buches; aber durch ihn entsteht der Schein einer Erklärung, wo eigentlich um־ einfach regiNtrin wird. Din ־zweite, kürzere Abtheihmg des Schw.’schen Buches bildet eine alphabetische IC.«•ib0 von oUvji <>00 Wörtern, die aus griechischen und lateinischen Texten. namentlich uns giiostisehru Schriften und den neuen Papyrus-Funden zusammengestellt und ähnlich behandelt sind, wio di(1 S oh lag־w Örter der ersten Abtheihmg (S. 2701V.)• Zum Thoile worden diese ohcnfalls der (Joheimlohrc nugeliörendon Vocabeln, di»» aiioi 1 ebenso unverständlich oder von vornherein eines etymologischen Sinnes 01 itbehrend sind, wie die hebräischen Vocabeln der erstem Ahthoihmg, aus dem Hebräischen abgeleitet. Dankenswertbe Nachträge 7.u diesen Erklärungsversuchen hat- L Blau gegeben in Brody’s Hebräischer Bibliographie IL. ilBf. In eiiK'r grösseren Einleitung (S. 1—82)') gioht der Verfass(‘»־ oinige al!gemeiucBemerkungen und Erläuterungen über die Anschauungen, welche «1 נוס von ihm lexikalisch helia■ ndeltcn Namen und Wortbildungen zu Grundo liefen, Besonders ausführlich vorweilt er bei der Darlegung des kabbalistischen Verfahrens der Gomhiuwtiou und Penimtutiou dci־ Buchstaben, durch dus ein grosser Timil der in seinem Vocabular regist rirteu \V«>1־t-׳!•bilde entstanden ist, Ohne Zwo!fol hat sich der gelehrte Verfasser mit seinem Werke, trotz der berührten Mängel. oin grosses Verdienst um ein ziemlich brach liegendes Gebiet der jüdischen Eittoratur und um die Erforschung der so vielfach mit. den jüdischen Quellen zusammenhängenden nichtjudisehen Mystik erworben. Bei ihm iinden wir zum ersten .Male in annähernder Vollständigkeit jene fremdartigem Wertformen und Buchstaben(־,omplexe in lexikalischer Form zuHummeugestellt, die sch011 durch ihn‘ grosse Menge ahnen lassen, welche Bedeutung ihnen einst iuuewoimte, welche mächtigen Werkzeuge die das Unerforschlicho zu erfassen und ihre Macht über die Sphäre menschlichen Könnens und Wissens hinaus zu erstrecken suchend»*!Einbildungskraft׳ in ihnen zu besitzen glaubte. Lieber manche Kinzelnhciten bat der Verfasser hiebt verbreitet und das hieher Gehörige mit■ hingehendem!Eifer registrirt. Dem Forscher stellt, in Schwab\s Voeahulaire ein nützliches llilfsuibt.el für weitoro Untersueiningcn zur Verfügung, und seine Mühewaltung in der Abfassung dieses Buches verdient den .Dank Aller, die auf diesem Gebieto weite!־ arbeiten werden. Zum Schlüsse seien zur '!Ergänzung dar obigen lEin/.eihemerkiuigeii noch einige weitere Bcmorkungcm liier zusammi'iigestellv. Zu S. 7 ״Doja 10 Talmud de Jerusalem -- Berjicbot.li 1<* «1 — ou parle connne d’uue habitude canstunfcc״, nämlich von dom beim Xiesmi zu sprechendon Wunsche. Aber dafür giobt. es ältere Belege, s, Tosefta Sabbatb VIH und andere Stellen {vgl• Blau. Das ultjüdisehc Zaulierwesen. S. f>8, (u). — S. 2i). Auch mein Erklärungsversuch für den 42-buchstabigen Uottesuamei! wäre zu erwähnen gewesen (Die Agada der babylonischen Anioräer. S. 17 f.); einen andern sehr sinnreichen Versuch bietet jetzt Blau a. a. O. 8. 114, -־ S. 87. אביביאר kann auch von אביב hergelcjttot werden. —- S. 42.. *אדידיאר k!u1n nicht mit Adiiv-El transscnl 1irt und ״puissants do Dien“ übersetzt werden, da nur ein Engel damit bezeichnet ist, also: Addirieb — S. 45. Beim Artikel אובא טמיא steht folgendes Oitat: ״Miselma. tr. Sabbatb., XX, 3.״ In Wirk״ lickkeit rindet sich jener Ausdruck in bah. Sabbatb 152b unt. Es ist. ״) Dazu gebürt das Schlusswort. S. 815—3h\