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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 10 · p. Seite 479

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 479 (sequence 5)
Language
German
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Besprechungen]. 479 Bamberg dio Autorschaft von Likkuto lm-Pimles /morst zugoschriobun wird, ist von Zunz gewiss nicht. liborsohon wordon. sondern Ihm mir bei <lor Venvt'rthung seiner Aufzemhmmgen versehentlich entfallen. Dieselbe findot sich Juclias., Kd. Krakau, p. 11)4 in «Jen Zusätzen den Mos. Isserles, dem Jeohie־l Hnilprin in Soder had. m״• naehsehreibt. — 111 (Jap. V,. wo von den religiösen Institutionen der Gomeiubo in Bamberg dir Kode ist, wäre auch das von dein Xfin 1 bor^or Rabbiner dekutliicf b. David, ״,Ost. 27. März L18׳f, tiir die Elementarschule in Uuuihio’g לבבנבערק vermachte Legat von fünf Dulden (s. Sn. 30(1) y,\\ erwähnen. Das von Mos. Miliz BGA. 85 erwähnte יקףך־ון^ C’*"Un’״' PuJ*T1 ^י״י לומר״*ט> bezieht sich auf die Wormser Gemeinde. — Wir schliessen unsere Besprechung mit dem Wunsche,, dass die fhdssigo Arbeit des Verl, viele fleissige Leser undBmiut.zer linden 1u«‘>ge. Borges. ButtenwicscTj Sh*. M. Die Iiebraeisehe Ellas-Apokalypse und ihre Stellung: in der apokalyptischen Litteratur des rabbii&isVdion Schrifttluuns und der Kirche. 1. Kritische Ausgabe mit Erläuterungen, sprachliehen Untersuchungen etc. — Leipzig. Verlag von Kd. Pfoiflor. 18117, S. Pfleiderer hat in Bezug auf das apokalyptische Schnittliurn in seiner bekannten Schrift ״das Urchristenthum, seine .Schriften und Lehren“ den Satz ausgesprochen: ״Gelöst ist damit freilich das apokalyptische Problem noch lange nicht, vielmehr könnte man last sagen, es ist erst jetzt der Weg gezeigt, auf welchem die wissenschaftliche Forschung mit Erfolg zu arbeiten haben wird. Zu voller Sicherheit wird man es zwar nie bringen, aber <100*11 ist die Hoffnung nicht zu kühn, dass durch die gemeinsame Arbeit, unhefatigenor Forscher mehr Licht in das Dunkel der Kntstehung.sverhiLltnis.se kommen werde“. Zu einem erspriesxlichen u. allgemein anerkannten Kndo sind die Untersuchungen bis zur Stunde noch nicht gelangt. Gegenüber den Versuchen von Vischet* 11. Weyland, weiche stets und allein das zeitgeschichtliche Moment bei Erklärung der Apokalypse in Betracht zogen u. die Frage aufwerfen, ob christliche oder jüdische Verfasser das betreffende Stück gearbeitet hätten, schlugen Gunkel und Brasset einen neuen Weg ein. In seinem merkwürdigen Buche ״Schoplung und Chaos in Urzeit, und Kndzedt“ stellt ersterer die Behauptung auf, dass die eschatoiogische Litterat. bis in die altbahyioniseh. Mythologie zurückverfolgt werden müsse, weil man ihren Ur<!uell erkennen. Das zeitgeschichtliche Moment bleibt bei beiden unbeachtet. So sicher es nun ist. dass für die Eschatologie auch der spateren Zeit, für die zahllosen Verästelungen u. Auszweigungen, welche sie in Talmud u. Midrasch getrieben hat, für das blendend buntscheckige Bild, das sich im Lauf von Jahrhunderten mosaikartig zusammengefügt hat, Stamm u, Urtypus oft genug in Babylonien sich wird nacliweisun lassen und, wo es noch nicht geschehen ist. nur einer späteren Zeit, vorbeilaltoii: ist ebenso sicher ist es, dass die vorliegende Ins zur LiikounÜiolikeit verändert«) Gestalt dieses abenteuerlichen Gobildcs aus dem Morgunlando, ohne Zuhilfenahme dos jeweiligen, zeitgenössischen Moments nicht genügend ovkarant u. erklärt werden kann. Man darf in kein Extrem vorlallen. Bei solcher Lago der Dünge hatte II. Buttenwieser Recht, wenn er moint, ״dass zunächst untersucht werden müsse, was sich bei dieser bunten, weitverzweigten Litteratur überhaupt feststellen liessc“.

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