Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 400 (sequence 7)
- Language
- German
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400 Die Keligio-tisphilosoplüe Abraham Ibn Es ras. Sammelort aller irdischen Guter ist (zu 4. Mus. 3, 35: ויהבן חיוה צפונה מגזרה צפגה ליראיך, וצפק לצדיק־ כי אין בנגב •טרם דבר.) Der bewohnte Theii erstreckt .sich vom iiussersten Osten bis zum üuss, Westen der Krcte ]2 Stunden umfassend (180°) zu Pa. 113, 3 (ממזרח שמש); fragm. Ooimn. zu 1. Mos. 1, 5, S. 20 Fried! (vgl, Abr. b. (Jli. Seil ha-lbb. 1, I, S,?), Ini Ganzen ln;tragt er jedoch mir י/!,, des ganzen Erdkörpers (Kink zum gängln Pent.־ Oonim. in m. Reimen und Gedieht(‘!] des Abr. Ibn Esra, S. 3<S, X 234: ני כל הישוב חצי ששיה הארץ באמונה, während. Ah1\ l>. Oh. a. a. O, und die lauteren Briidor bei Dieiericu Propädeutik, S. 89 vielmehr 1/i der Erdöl an•־ tiäche bewohnt sein lassen. Oie südliche Seite des bewohnten Theiles der Erde ist die beste und heisst 1. Mos. 4, 1.4 ,nli(', Vorderseite (Uns Erdbodeiifcs פגי האדמה (iVngm. (lumm, zu 1. ■Mos. 2, 6, S. 35 1), wo der ״gelehrte Spanier• Jelmda lut-Levi nach Kuh. II, 14, j>. 99• Cassel ist; vgl. gangb. Comni, zu 1 •‘מפניך אסהר. Mos. 4, 14; ferner zu 1 Mos. 48, 17 והימין נכבד מהשמאל ייוהר הקיף und zu 4. Mos. 129 ,3 :20 י, wo Aristot. •1)0 coelo ]], 2 und besond. in gr. an. o, 70Gb, 11, (nach Zeller, Pb. d. Gr. llb:l, S. 458 Anin ) als (Quelle dient. Es heisst, das.: r4 usv ־ך«? ap/j, Ttjj.10v to ילו avto tou zgcto> zai to T:p6c0'&v tou?tugU-sv xed tl Ss'ltov too apWTspoo Tipuovspov. — (Nach Ahr, b. Ch. in Sef. ha-Ihb, .!, 1, p. 7 erstreckt sich die 01*/.00ף;'£.גי von (j(>״ nördl. bis 13° südlicher .Breite). ]5er bewohnte. Theil der Erde zerfällt in sieben Klimate. Zu אהה הצנה כל גבולוה ארץ Ps. 74, 17 tiiulet IE in diesem Satze die 7 Klimate, wovon die zwei südlichen zu heiss, die zwei nördlichen zu kalt sind, während die drei Klimate in der Mitte allein geeignet sind, um die für wissenschaftliche Erkenntniss erforderliche GeLstcsklarheit zu entwickeln• Jerusalom liegt in 33'/;! nördl. Breite, ist also in dm• glücklichen Jütte der otzo״op.svr4 (zu Koli. 1, 12; vgl. gangbaren Co&um. zu 1. Mos. 1, כ und zu 2 Mos. 33, 23, wo es heisst: כפי מזל ף בל הגבול מהשבעה גכולוה שיחם כל הישוב; zu ויש ידו על צפון Xef. 131(1 ןנ* hier vorkoimiiendo Satz כי שש פאוה הגה והשלש הן הנכבדוה, והגדי הגועה הצכזח לנזערה והאדם ר^גים והגלגלים ריכוין besagt: Von den (ג Seiten der räumliehen Ausdehnung sind drei die vorzüglichem: a) ob an; dahin bewegt sieh die Pil&nze in ihrem Wachsthumu; b) rechts oder südwärts; denn diese Wendung nehmen die siimmt.liolien den Aequator der Welt (der Erde) schneidenden Himmolssphiiren. vor! uns aus betrachtet; c)vorn, denn dahin bewegt sich der Mensch im Goheti. ’-״} Uebor die sieben Klimate nördlich vom Aequator. s. Abraham b. Ohija im Sefer ha-Ibb. I, 1, p, 7&. Vgl. Dieterici, Makrok., S. 207 und