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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 393

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die Dünnerschen Talmudglossen
Date
1898-01-01
Page
Seite 393 (sequence 9)
Language
German
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Die Dünner’sehün Tahimdglossen. im Wortnnalogic von שביר ׳טכיר• wird* an die Verwendung des gleichen Ausdruckes, bei גנ׳יכר לי ירי und גפבר ליבראל nicht gedacht. Es ist vielmehr die Analogie bereits auf בי-בר עצפו lind ביבררהר ב״ד übertrugen, Narb dieser Auseinandersetzung werden wir uns nicht lange bei <!<•11 1 kmierktmgen Dünners aufzuhalten haben. Es wird sieh leicht ergeben, dass Dünner nicht nur da, wo er Dinge behauptet, an die kein Mensch vor ihm gedacht hat, sondern auch da, wo er weiter nichts will, als über den gegebenen Stoff re fori reu, unglaublich obtu•- fiilcblie.11 und kritiklos verfährt. F. d2b will uns Dünner eine Uebersieht geben über die Fragen, welche den Tannaim bereits Vorgelegen haben. Dazu gehört(‘ nach ihm auch die Frage, ob ״שיט auch für ע״ע הגפיר מירי gelte, und umgekehrt, ol^die Bestimmungen, weicht‘ für letzteren gelten, גאולה קרובים' und גירעון בסף, auch für גפבי לישראל Bedeutung haben. So allwissend wie Herr Dünner sind wir mm nie 1>t, um alle Fragen, welche den Tannaim vorgtdegtui haben mögen, zu kennen. Es handelt sieh für uns vielmehr nur darum, zu untersuchen, ob die. Beweise, welche er für seine Behiiuptungen beibringt, stichhaltig sind. Ob es גארלה קרובים gebe für גביני לי״טראל, wird zwar vom Talmud in Erwägung gezogen. Von den Ansichten der Tannaim darüber aber verlautet, nichts. Dmmer ist zwar schnell fertig mit dm* Ent- Scheidung, dass גאולה קרובים sehr wohl für גבליר לישראל angenommen wurde, und bmift sich dabei auf di(‘ bereits mehrfach citirte Barnita פה ה״ל. י,;אמו ג כעבים ליבום בל הגאול־־ה שיחו בסדר. Allein das ist ja eben die .Frage, ob dieser Midrasch גאולה קרובים für ע״ע und בקיסרי הופה ableiten will1). Selbst wenn es dahin gestellt bliebe, ob die Stelle so zu verstehen sei, wie wir sie oben nach dem Jer. mtorpretirt. haben, müssen durchaus in einem Falle, in welchem der Sinn einer Stelle fraglich ist, zunächst alle (Quellen verglichen werden. Darauf kommt es doch in keinem Falle an, dass aufs Gerathewohl über einen Gegenstand gesprochen werde, ohne dass auch nur der Versuch gemacht werde mit Hilfe, der vorhandenen Quellen das Richtige zu ermitteln. Die Einfälle, die irgend jemand an ein beliebiges Thema ankmipfen will, sind wir keineswegs begierig zu erfahren. Wir dürfen vielmehr den Anspruch erheben, dass für jede ausgesprochene Behauptung aetenmassig die Belege Schritt für Schritt herbei- יאע״ש שפגיין :’קכז; דהד. -איד, זאד. ואגדה :Ganz ungenau sind die Worte (ג .דיגארנה ג׳ פעמים בא לאכזר שקרוב קרובי קידם

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