Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 336 (sequence 3)
- Language
- German
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336 Besprechungen. derartigen Unvollkommenheiten sind ganz natürlich bei einem Alarme, dem wir diu erste Concoption der Wurzelforschung in echt wissenschaftlichem Geiste verdanken, dessen System nicht mit einem Male die Schlacken der bisherigen Auflassungen uusscheidon konnte. I;überraschen doch auch wieder einzelne feinu Beobachtungen, die er gelegentlich hinwirft, wie die, dass עי: Zepli. 3, IS sich zu הוגה?לן המשלח -• Sam. 20, 13 stellen lasse (17(5 oh), יסירי בי Hos. der Bedeutung nach zu סעך. nicht zu סלד gehöre u. dgl. m. ״Seine Abhandlungen wollen grammatische, nicht le.xicalischo Arbeiten sein. Es wäre daher ungerecht, bei seiner systematischen Aufzahlung der schwachen Wurzeln in alphabetischer Ordnung derartige Aufschlüsse über die Bedeutungen und Vergleiche mit den arabischen correspondir enden Wurzeln zu erwarten, wie sie z, 13. das בתאב אלאצול des Ihn Gamich nocli heute für uns so werthvoll machen. JJajjüg• genügt es für senn*n Zweck, die verschiedenen Formen der schwachen Wurzeln zu sammeln und nach ihrem Wesen zu bestimmen, und da. wo lud äusserlich gleichen Ksu.l1־ caKm die Bedeutungen verschieden sind, hinzuzufügem dass diese und jene Ferm von einer andern Wurzel komme, z. B. יחןן־ן lli. 8, 17, רזך־ןP! -h.־׳'. 28, V) niclit von ״ חזחsollen“, ח י* יל!יי"11 מחלוק angeblich nicht von dem יקלל, das חללי הי־־ב KiUleie. So werden lud יילל rier Wurzeln geschieden u. s. w, Aber er liis*!־ sieh nicht darauf ein. die l!1־sache der Wurzel- und Bedeutungsversohiodonheit, zu erörtern und z. B. auf dio ursprüngticho Vor־ scliiedenartigkeit. der zwei y- oder p,־Uaute zu diesem Zweeko hiuzuweisen. Der Ausgabe liegen zwei Oxforder Uandschrifien zu Grunde. von denen A aus d. .1. 131(>, 1> aus d. .1. lh’Jl stammt.. Der ersteren, als d«־r weit besser bewertlicten ist J. in der KVgcl gefolgt. .Daneben standen ibm noch ein Berliner und (du Londoner Fragment., 2 grosse über die ganzen Abhandlungen sich ausdeimendo Petersburger und von ebendaher 2(5 kleinere Fragmente zu Geboto. Die Vergleichung der Petersburger Handschriften, die den Nachträgen zu Gute gekommen ist, verdankte d. der grossen Lmbens- Würdigkeit v. Kokowzoffs. der sic-h um diu spanisch-arabische Litieratur selbst schon sehr verdient gemacht hat. Der Ausgabe, deren Sauberkeit, und Sorgfaltigkeit schon oben hervorgehaben wurde, hat der Hrsg, die genauu Bezeichnurig der vielen angeführten Belegstellen beigelügt:, so dass man durchweg einem eorrect bearbeiteten, gut lesbaren Text gegormborsfeht. An kleinen Aenderuugen wäre 3. (> Lpie-LsM (für 31), 8, 0 v. unt. L0 (LSfj) für U . 223, 1. 10 für 221, \2 wohl ישלב יבב vorzuschlagen. Dor Deutschen Morgonli'mdischen Gosollschaft und der ״Sociote dos Etudos juives“ gebührt besonderer Dank dafür, dass sie durch ihre Unterstützung die Originalhorausgabo eines Werks, welches in der Goschichte der hebräischen Grammatik einen Markstein ■bildet, ermöglicht haben. Berlin. J. Barth. Unberechtigter Nachdruck aus dom Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt Für die licdaction verantwortlich: D1\ Braun in Breslau.