Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Eine Medaille auf R. Elieser b. Samuel Schmelka
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 4)
- Language
- German
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Kino Medaille auf K. Kliosei1 ־► Samuel Schincllni. hhi aut dem erstgedachteu Stempel in der vorletzten Zeile י"> stohi, aut dein anderen hingegen בע׳יי: am wichtigsten jedoch, da^s das Datum, welches aut dem hesohrieheueii Stempel mit יום ד׳ ז דאלול gegeben ist. auf dem anderen יום ו׳ ז ראלול lautet׳.. Nun sollte mau mit Bestimmtheit annehmen, dass sich, wenn das Dutum dm* Beratung bekannt;, sich aus dieser Datum- Verschiedenheit sicher ergehen müsste, welches der verbesserte Stempel ist. 1 >ies ist aber leid<*r nicht der Fall, da sonderbarerweise beide, J Datumsangaben ialsch sein müssen. Denn ganz abgesehen davon, dass — nach gef. Mittheilung des Herrn Prot. Dr. Kaufmann Menachem ]Man Amelander im Hi. ( •apitel seines ״טא^־־יה י״יראד mittheilt, dass K Fliese!• bereits am PP Schebat des Jahres f)4‘Jr> zum Kabbiner der deutschen Gemeinde in Amsterdam ernannt worden ist, respcct, nach atisd niekliclier Angabe des erstemlauuteii, K. Küeser erst;!Tage vor dem Neujahrsfest ölUl) in Amsterdam eintraf, so kann, worauf ich durch Herrn Leop. Hamburger freundliehst aufmerksam gemacht wurde, der 7. Klul weder an einem Mittwoch, noch an einem Freitag' gewesen sein, da sonst יה" ם auf (‘inen Sonntag*, respeetive Dienstag gefallen wäre. Fs hleiht. da wie oben gemeldet, der 27. Flui als Datum der Berufung teststellt, nichts anderes übrig, als anzunehmen, dass der Vorfertiger beider Stempel gar nicht das ja auch ganz ungebräuchliche ז״״אליל auf die Medaille hat setzen wollen, sondern dass das ד, dessen unterer Strich iihrigens;1ue.11 auf beiden Stempeln verliälrnissmässig lang erseheint, als ל. also ל״ך אל'ל zu lesen ist. Diese«. Fmste.lhmg dürfte der Verfasser der Inschrift, vielleicht um desswiiien vnrgeuommen haben, damit \"Z nicht vielleicht כזם gelesen werden kenne, oder damit mau, wie Den* Dr, «1, Winter, dem ich meine Vermutliung unterbreitete, annimmt זל lesen solle. Dafür, dass dem Verfasser der Inschrift üindiche Dedanken nahe gelegen haben, spricht ja auch die oben erwähnte Punktation לוי, Liest man aber ז״ך für fr, dann wäre des י״׳יל und des 1י"ל wegen sowohl יום ר des »־nnm. wie יום ו des 'anderen Stempels möglich und der־ V oeiientag an dem die Berufung stattgefunden. hieraus nicht zu hestimmen Ist nun auch die Umschrift der Sdiauseite vollständig klar, so bietet doch die Bedeutung der Inschrift der Klickseite manche Schwierigkeiten. Der Spruch aut der 4. /,eile (Spr. d. V. H, 2) in Verbindung mit den — wahrscheinlich