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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 7 · p. Seite 320

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 7
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1898-01-01
Page
Seite 320 (sequence 6)
Language
German
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320 J»it* italienische Littunitur der .luden. I)i<• Festgebete dürfen noeli im ILJahrh. mehr mit italienischer Erbersetzung gedruckt werden (Togelstein und Hieger U, 18S). Eine 1 landsehrift, welche das Machsor in italienischer Feborserzimg enthielte, habe ich nicht notirt; hingegen giebt cs verschiedene Ritualien, welche im tätlichen (icbetlmch 0'יכדי in Xordeuropn auch ~SDT רי״וז, weil auch das Xoumondsgebct. mitgenommen ist) nicht enthalten sind. Italienische פזנ"גיס, geschrieben ISIS, enthalt Ms. Halber* stam db.h Hin Lind für דז״יצעגה רבא von Leen Prosper ( Maybach?!, Padowa (gest. 172SY Mortara. Indien. p. 40), in Versen übersetzt von seinem gleichnamigen Enkel, einem Doetor, enthält Ms, Modena im. . ד״צגדג' עצו r־:pr verzeichnet Ile* rowitz's Gatalog Yi. n, Hlf), *כגזלי*־־ r'~~r für Frauen (Trini 17SS), derselbe 1(J7. Gebete aui* dem (lottesacker, an Fasttagen und der״•!., mit latent. Lettern ”־(,schrieben 1040 von (,lemente. Sohn des Salamon di Gormous, der allerdings seinen Vornamen mir n schreibt, in Ms. Scldd. 12iS C. P r 0 d i g t e n sind in alle!'Welt frühzeitig in der Landessprache abgehalten worden, wie jetzt Jedermann aus Zmiz's Gott Vortr. weiss, allerdings mit verschiedenem Zweck(־ und in mein* oder weniger hervortretender Form und Gliederung. .I1.1strue.tiv sind die alten arabischen Hedem, welche ich in ״Kayserling's Homilet. jleiblaU"4 besprochen habe. Die wirklich gehaltenen Heden an das Volk, die natürlich sich meist an die 1*41»«־] knüpfen, sind nicht aus dem Debet erwachsen, dessen älteste Geschichte nur durch 1 lyp( •diesen oder kärgliche direetc Nachrichten ersetzt wird, sondern entstanden allmülig aus reherse.lzungcn. Fmschreiliungvn und Auslegungen der als pilichtmässig hetrachteten Vorlesungen (Lektionen), zunächst dc.s Pentateuchs, dann der Propheten u. s. w, welche im l 'hristcntiium als ..Evangelium“ noch enger mit der Predigt zusamnienwuchson. Eine andere Grundlage bot das Le Urbans (l>e.t. ha-Midraseh), das zunächst .Reden hervorrief, die man mit unseren akademisehen allerdings erst in ihrer Entwickelung, oder vielmehr Entartung, zum ״G7r<7׳////.,u näher vergleichen darf. Diese Heden waren zunächst für einen vorgebildetcu engeren Kreis berechnet und mögen stark mit technischen hebräischen oder clialdäischen Ausdrücken ausgvstattet worden sein. Wie die beiden Arten von Vorträgen sieh verschmolzen, .nach der

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