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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 239

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 239 (sequence 4)
Language
German
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Besprechungen. 2: DJ nicht Knvcijias;. sondern Olv&puaG;. — ‘>;1 laut 1*ז ein Artikel: "אייף h. 1• Körper; 2. Thürllugel“. Aber t׳in hebr. Woit אגיק giebt es überhaupt nicht; das einzige Beispiel bei Levy 1,20 a ist זאנוי־יה j* Oit tin •IS 1i und sch eint, aramäisch /.u sein. In der Bedeutung Thürllugel ist =אגוי mir eine Yuriante für ׳) אגף>(>). — Ein Wort ayopäöy/AS; ((>a) giebt es wohl nicht; אנדדימוס ist;lu־s אנרנימום («wavs!A^) comimpirt, — 1 20) א^קום •>, da« in j. Kusch 11 ascliaiul;">7a gedeutete hiIdiselie Wort tPruv. 31),;D> übersetzt P. mit ״Nichtsnutz‘■‘: das scheint eine willkürliche Modiiieirung des von Levy (I. 00 b) gebotenen .,Niehtbustund“ zu sein. — Als;5. Bedeutung \־on אריכו^״ן giebt P. an (3b l>p ״ Weinranke“; das scheint ebenfalls eine unberechtigte Modifieinmg der Übersetzung hei Levy (1, 107 .1׳) zu sein: ״die gekrümmte Weinrebe“, aus der (1 rutidbedciitung: .,knieartig( ickrümmtes.׳‘ Als Aequivalout. des Personennamens ארבלןינס giebt P. (41a) 'Epa51;svoc. während nur l*rsiri!1us, der [,(,gut <ies Gallus. gemeint ist. — Woher nimmt 1). ״Bihelver.s“ als besondere Bedeutung von איי״ייקא ( U)h) V — אגהא״ d''va). Substanz“ 120h) Damit meint i>. den in Menachoth 7S a zu lesenden Ausdruck (אנהא דכדטחא) u1>d folgt in der Erklärung desselben Jastrow (SS 1»), der aber das Wort aus dem Araniilisclien (י״<£ איק) ableitet. Die griechische Etymologie IVs ist jedenfalls unannehmbar. — Woher stammt die Bedeutung ״Boise“, welche I'). sowohl für 11) זבויא (ul), als für זביגא (l.lbb) angiebt:' Was die wichtigste Aufgabe von P.’s Wörterbuch betrifft, die Wiedergäbe des Schlagwortes mit dem passendsten deutschen Ausdrucke, so ist — wie schon bemerkt — bei der durch die gebotene Knappheit des Raumes besonders schwierige!! Auswahl die nöthige Sorgfalt beobacht»;} worden. I). folgt dabei in erster Reihe .Levy, giebt aber auch eigene (Tiersetzungen, die man als treffend bezeichnen kannso die Paraphrase des Ausdruckes אידיהא •(.*&) אדרבה א (/hu, die (:bers. von אבי־י ID mit ״an gl ledern4‘, die von אבק Di übertragener Bedeutung mit: ..ein leiser Aniiug“. pncorrect ist es, wenn für הגרה die Erläuterung anders gegeben wird (101 I» ״;$. nicht gesotzlielier Stoff der Tradition‘*) als für das gleichbedeutende אנדהא <la ״niehtreehtliche. religiöse Belehrung“). — Für אךק giebt. D. (7a) zwei Bodeutuugen 1״. anhangen, anhaften; 2. festhalten“. Die erste Bed. ist aus Levy übernommen, die zweite aus Jastrow׳, der sic* aber für dieselben Beispiele giebt, wie Levy die seinige. — אוחדהא bed. nach P. (Da): 1. Räthsel; 2, Epigramm“ (12a giebt er für dasselbe Wort nur die Bed. ״Rüthsei“ an). Diese besondere Bedeutung ״Epigramm“ ist eine unberechtigte Auseinanderreissung der von I). bei Jastrow (21a) gefundenen Worte ״euigma, epigra.n1־‘. Jastrow seinerseits folgte Levy. der das nur im Targum zu Psalm, und Prov, verkommende Wort im Targ.-Wort erbliche (I, 2()a) mit ״Sinngedichte, Rathne!“ übersetzt. Doch genug der Ehizelheiton, Ich möchte mir nur noch eine allgemeine Bemerkung Urlauben. D. giebt. manchmal neben der gewöhnlichen und bekannten Bed. eines Wortes auch eine solche an, die nur aa einer bestimmten Stelle Geltung hat, und auch da nur nach einer nicht ohne weiteres als giftig anzuerkenneiiden Auslassung. Da nun die Anlage de.*» Werkes Stoilencitate ausschliesst (nur hier und da linden sich welche), so Be* kommt die so aufgenonimene vereinzelte und dabei problematische Bedeutung den Schein der Glüiohgestellthcit mit den andern, anerkannten Bedeutungen des Wortes. So wenn z. B. זב (HOa) als 2. Bed. erhalt ״schwach“. Das beruht auf Jastrow 377a, der die in j. Kidduschin bla gegebene Erklärung von זב i° ID Sani. 3,2D an führt. Die allerdings mit Fragezeichen ver-

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