Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 237 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2829132-2829713-2829719-2881188--28587-2881244- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Besprechungen, 237 01 ־wähnte Vocalisatiou nach südarabisehon Handsohriften (mit Transscription der oberen Punktation). aber auch durch anderweitiges Zurückgehen auf die im Vorworte (p. VI) erwähnten rargum-Ilnml.sclmfteii. Pie Sorgfältigkeit der Punktation, die auch hei keinem der imiorhalb der Artikel gebrachten Wörter fehlt* bildet überhaupt den Vorzug des P.'sehen ,Werkes, und wenn es a11(.1[־ bei ihm, wie bei seinen Vorgänger!), an 1•ngeuauigkeiten oder Invonstnjuonzeii nicht fehlt, so muss doch anerkamir werden, dass auf dio Vocalisation die grösste Akribie verwendet ist, so dass dieses Huch auch nebei] den grösseren Wörterbüchern ׳/.uv richtigeren Feststellung der Lesung eines Wortes gute Dienste leistet. Kinen l:Msiaml der bisherigen Wörterhiieher will 1). vermeiden, indem die Mat res lectionis Fiir km■/»״ Vocalo ausser Betracht gelassen, dagegen die für die langen Yoeale stcln!nden hei der alphabetischen Anordnung herüeksichtigt weruen <p. VIII). Die Fremdwbrtei־ bezeichnet ein dem Schlagworte heigvset/.tos .c. den aus dom Brioehisehen und Lateinischen entlehnten weiden dio bonvlToiiden gi־. und lat, Ac(|U1valente boigefügt. Natürlich heiuhr die Arbeit Das, was die lexiindische tSuito betrifft, vollständig mif seinen Vorgängern, mul es liegen ihr 1u11nentl1e.il Lovy’s beide Wörterbücher zu Urunde: neben L(*vy ist aber besonders Jastrow benutzt, und auch Koluits persisch»״ Etymologieon werden inanehmal adoprirt 1s, Art. א^נכ^״י •אךי״א •אברוגגי)• •’-s kann ja öueh gar nicht anders sein, als dass ein (dlossar. wie das vorliegende, (‘inen Auszug der grösseren Lexika bildet, und je vollständiger ein solcher Auszug trotz aller Knappheit, ist, je richtiger er die wesentlichen Bedeutungen der Wörter hervorheht, umso besser erfüllt er den praktischen Zweck, für welchen er bestimmt ist. leb habe hei der Durchsicht zweier Buchstaben. א und h mich davon überzeugt, dass D. hei seiner Arbeit im A!!gemeinen 111 it grosser Behutsamkeit, vorgegangcii ist. und namentlich in 111*1־ Sonderung de!־ einzelneu Bedeutungen eines Wortes, sowie bei der passendsten Wiedergabe durch den deutschen Ausdruck die gehörige Sorgfalt angewendet hat. Die 1111 Folgenden vorzuhringeuden Ausstellungen und Bemerkungen - nur aut dio genannten zwei lhiehstaben sieh beziehend — können mir beweisen, wie schwer es ist, eine so mühselige Arbeit, wie sie D. unternommen hat, von [rrthümern und Versehen frei zu halten. Zmuiehst sei auf eine Leihe unrichtiger Schlagworter hingowiosen: äh. אובצנא; ,lie neblige Lesung ist יאיכצגא sאג־״י[ •״!* ־־־ •4‘אז׳ י1 ־ und איייי־י sind zu einem Artikel mit der Bed. ״wild•״ V(M־bunde1!; thatsächlieh aber sind es zwei verschiedene Wörter .איךץ (L, -1u) und אגוךי (L. 2.r>a), welche beide Li'vy mit ,,weiss“ (gr. hy;i'4\ wiedergiebt. Vi(dleic!1t. ist ..wild*‘ bei D. nur lapsus für ״weiss“. veranlasst durch das Weit יאנליון das wild bedeutet. — 7a. £אןיעךקו. Dieses Wort kommt nirgends vor. Nur der Plural אד^דקי •steht. Cbullin (>0L und ist, wie ich, Agada der paiäst. Amoräer L 70 erklärt halte, eine Entstellung des ursprünglichen איחגתיקו aO’J*svT׳.K&h Pbrigens adoptirt I>. diese Krklänmg. — 7t•. Ein hcbrüisciies Verbum אך;•״. abziehetr lässt, sich wegen des einzigen, dabei unsicheren Wortes אך; •ך, Baba kamma 11a. nicht aulstellen. •1 ־־B>. .Statt; אדרכן biitte nacli Levys Emendation (0:U׳j ארדי־ן ■ ־') אדז־־בן) gesetzt worden müssen, da es sich an der betrübenden Talnuidstelle (Ahoda sara 10b) um den Pavtherkönig Artahan handelt: für die Lesung mit bringt Rabhinowioz {D. S. N, -S) gute Zeugen. — Du- אורדרא, Schlinge, unrichtig .st. יאוהר*א übrigens bringt. D, weiter untun 12a "אודזדיןא L Schlinge“.