Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Der Grabstein des R. Jakob b. Mose ha Levi
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 224 (sequence 2)
- Language
- German
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224 Per t<n1h,Ht1׳ii1 ües K, •Iak01» b. Mexe hu-bevi 1נ?ד.יי"ר) in Worms. bemerkte Akrostichon ג״ הל-יי . . . ergeben, hat vor Jahren bereits <li<* Ycnmithung* in mir erweckt, hass der schon durch seine Lage auf dem Friedhöfe von Worms besonders in die Augen fallende Stein nicht nur in seinem vorhandenen Theilo von ruchlosen Händen beschädigt, sondern verstümmelt und uin ein mehren‘ Zeilen umfassendes Stück verkürzt worden sein muss. Da die Prüfung‘ der Abklatsche nicht nur die Absicht des Akrostichons durch die vom Steinmetz in hesonderen Zeichen hervorgehohenen Anfangsbuchstaben mit Sicherheit ergab, sondern oberhalb der ersten Zeile noch die Fussspuivn der letzten Zeile des weg,■,,ehn *dienen Stückes zeigte, so konnte nur noch die Frage sein, wieviel Leihen der gewaltsam abgeschlagene und nunmehr verlorene obere Theii des Denkmals enthalten haben mochte. ])er Freundschaft des Herrn Julius (G o Ids e h m i dt in Worms, der nach sorgfältiger Prüfung der gegenwärtigen Maassc des Steines meine Ycrmuthung bestätigte, verdanke ich die aus den Proportionen des Denkmals abgeleitete Antwort■ auf mein(“ Frage, ln seinem Briefe v<>m 21. November 1802 schreibt er: ״Die Ungleichheit der (.)herkantiliiehe des (Grabsteines ergiebt für sieh schon, dass der obere Theii fehlt und dass derselbe von ruchloser Hand abg־ehaue11 worden ist. Sodann sind oberhalb der ersten nicht mein• vollständigen Zeih' noch Buchstabenroste von der untersten Zeih‘ des abgehaucnen Theiles sichtbar. Der Stein isr breit Of) ein hoch, am höchsten Punkte gemessen 83 Die alten Grabsteine sind aber, von den (Grabsteinen auf 1 )oppelgrübern abgesehen, gleich den modernen stets hoher als breit. Ganz in der'Nähe von Maharils (Grabstein steht ein mit Moos überzogener sehr alter Grabstein, welcher auch 03 cm breit ist und eine‘ Höhe von 120 ein hat. Dasselbe Vcrhilltiuss dürfen wir mit ziemlicher Sicherheit für Maliaril's Stein annehmeii und können hiernach berechnen, wie hoch das fehlende Stück war. Wir brauchen, nur die Höhe von Maharils Stein 83 cm von 120 nbzuziehru; somit 37 cm hoch. Die Höhe einer Zeile einschliesslich des Zwischenraumes ist gleich 7 cm; rechnen wir für die Umrahmung des Steines 0 cm ab, bleiben 28 cm, und wir tinclen. dass wahrschcinlieh vier Zeilen an der Inschrift fehlen.” Der Versuch, dieses Ergehn iss der Anschauung und Beclinung von Seiten des dem Akrostichon zu entnehmenden Aufschlusses zu ergänzen, kann nicht die gleiche Sicherheit