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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 221

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 221 (sequence 8)
Language
German
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iSamaüul l). .)11 hjä. al-Ma^riU'i, --1 ]>(‘l1nu{)tun<4' unwahr, dass kein jüdischer (ielehrter an dir um• saische Herkunft. .der Tora glaube. Sir wird einerseits aut‘ die talmudi sehen ALissrnm^ni über das Werk Ksra’s, andererseits auf die Ansichten von (Jelehrtcu, wir Isak 1). Jäsüs, und Abraham 1), Ksra zuriickzufiihrm stdn. Dass di 1־sr mit ilmm Zweifeln über dm mosaisrlum l"rsןu*n 11 <_;* mancher Strllrn drr ׳Tora nicht allein ^vstundm haben, und dass so״*a1* An- ^TÜVr aiulerer Art ^v^vn die 1 >i 1 m1 י ^,rrichtet worden sind, ■wissen wir bereits durch Moses b. Ksra1). Die Ansicht, wrlchr S. b. «1. hirr vertrügt, ist iilna^rns bei ihm nicht neu, sie wurde schon ein Jahrhundert früher von Abu Muhammed ‘Ali b. Ahmad b.!lazm viel gründlicher vertreten *׳). Mau wird nicht verkennen, dass S. b. J. dir* Leiden des jüdischen Volkes mit solcher Lebhaftigkeit. schildert, dass man annchmen darf, dass er hier die Eindrücke wicder^־ibt, die er als ,lüde von der Vergangenheit seines Volkes einpfänden hat. Was er von dem Ursprung de.r l'ijjütim sn״;t, ist ebenfalls nicht ohne Interesse. Wem! auch seine Dar- Irrung nicht als historische Krkliirun^; des Ursprunges der syna^o^aleti Tocsie gelten kann, so zei״*t sie uns jedenfalls, wi(' man zu jener Zeit hierüber dachte. Die folgenden (,apitri behandeln nicht «;,rundsützliehe. so11(l(*rn untergeordnete Fragen. S. b. .1. ״,iht eine Darstellung davon, was die Juden — in Warhcit nur manche von ihnen — über den Islam denken. Muhammed wäre nach ihnen ein iIandelsnuum gewesen, der im Traume gesehen habe, dass <*r einst zur Herrschaft «;־elan^vu werde. Aufseinen Handelsreisen sei er mit■ jüdischen Gelehrten zusamn1en־״ekonnneu. die seine Zukunft vorherrschen hätten. Sie ־״aben ihm als I >e“־loiter den ‘Abdallah b. Saläm mit, von dem Muhammed in die Wissenschaft der ,Tora ein^efilhrt wttrde. Kr hat diesem hci־״el>rarht, dass der Mann nur in dem Falle, scim*;n’esr Inedene (lattin wieder heiraten dürfe, wenn diese vorher schon eines anderen .Mannes Weil) gewesen und voll diesem ״,eschieden war. ‘Abdallah b. Saläm that dies nach Ansicht der .luden deshalb, <lamit die Kinder der Muslime ..Mamserim” seien, — was sie auch nach jüdischem Gesetz wären. S. 1 >. .1. meint, dass nach diesem Gesetz der Köllig David und der von den Juden erwartete ]Messias in doppelter Ke/ichim־״ ebenfalls ..Manisennr* seien. ף s. Ria xxi, .12 ו ף S. ZIBIG. XXXH, 3H7 f und XUI, S. Ml. A. 1.

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