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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 220

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 220 (sequence 7)
Language
German
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220 Smuau'al!>, Jahjii al-Magnbl. nachdem ihnen keim* Sfa<lt mul kein Heer übriggcldiebon war, ausgenommen die Araber in Ghejhar, «li«* sieh /um .1 mbmthum bekehrt haben. Noch Seldimnmrcs als all(*, diese. Völker haben den .luden ihre eigenen schlechten Könige zugelugt, Ahid», Alias ja, 1 י und Jeimhcam, der Sohn NVbats, welche die Propheten getüdtot. und das Volk /uni (iützeudienst verleitet iunhen. Wenn ihre IMigiou zur Zeit des 1 »estandes ihrer 1 leri’sehat't solches zu ertragen hatte, welcher Art waren erst die l'lag«*n, die ihnen das Mark aus den Knochen sogen und ununterbrochen aut* einander tollten durch «li«‘ Fivuulhcrrschaft, untiu* der sie später standen, dadurch dass ihr«* Lehrer erschlagen, ihre 1 >üt-11 <׳r verbrannt, und sie seihst an der Erfüllung ihrer UVligionsgesetz«‘ vorhindert wurden. Di«‘ Perser haben ihnen häutig* die Bese g verboten, ebenso das Gebet, Weil sie gewusst haben, dass di«‘ meiste» (iebetc dieser < Jemeinsehaft Anrufungen (Jottes ״vp‘11 «li«* Völker sind, «lass er sie vernichte und di«* Welt verwüste, ausgenommen ihr Vaterland, d. i das Land Kanaan. Ais aber die Juden sahen, dass es dem IVrsern mit dem Verhüte des Gottesdienstes ernst sei, machten sie (lebet«‘, in wedeln* sh* Stück«* des gewöhnlichen Gebotes hineinsclmben und nannten sie al-hizana (r'Otn). Sie componirtcn zu (ii«*s(‘n viel«* M«do«lien, und in den Gebetszeiten pflegten sie zusammenztikommeu, um sie zu sinken und zu lesen. Der Unterschied zwischen der Hizana und /wischen dem 1 Ml ich riebet (salatd ist. dass das Piliehtgebet ohne Melodie. verrieht«‘t wird; «*s wird vom Vorbeter allein vorgadeseu und nit*umnd schreit mit, beim IJizän aber begleiten ihn viele, mit Luten und Singen und helfen ihm bei den Melodien. Als die Perser ihnen «li«*s v«‘rhot«*n, mcint«m die Jude», dass sit* nur (singen und) manchmal damit, aufhöivn und manchmal «lavin eifVig sein sollten. Das Merkwürdig«* dabei ist, «lass, als der Islam d«*r Ahi al-dinnmi <li«‘ Keligiousübung g«'statt«*te, und das Ptliclitgobet ifyncn erlaubt wurde , die IJizän nt. bei den Juden an Fest- und Feiertagen, so wie bei iremligen Anlässen zur verdienstlichen Ihdigionsiibung gvwonl«*» ist: sie machten sie zum Ersatz für das .Pflichtgehet und begnügten sieb damit, ohne hi«*r/1t gezwung«*» zu sein״. Man muss an«'rk«'un«‘n, «lass Samau’al b. Jahja in der Frag«* der Schriftfälsehung sieh vor der Unredlichkeit gehütet hat. die Juden der absichtlichen Fälschung zu bezichtigen. Dazu kannte er zu gut die Gefühle der Juden gegenüber der Bibel, um ihnen solches zuzutrauen. Gewiss ist aber ׳seine. 6364

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