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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 5 · p. Seite 201

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 5
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 201 (sequence 2)
Language
German
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Die Religionsphiloüophie Abraham Ihn Esra's. 201 Esra geht weiter 11. gebraucht diese Bezeichnung in der Begeh Genau gviionuuei) liiilt jedoch IE ebenso wie Ihn Gebirol (E I 8; IV 7: V 12) das Dasein der Materie wie Aristoteles so lange für ein nur mögliches, als si^ mit der Form noch nicht vereinigt ist; erst, in dieser Vereinigungkommt ihr wirkliehes Dasein zu, wie IE ausdrücklich es aussprieht. Er sagt Zaelmt 201 >, ed. Lipjnuan: .הגה האר"ף יןרד'• ׳(108. III •יי► djen, ׳1©V), הוא עצם הדבר ׳בהוא העיקר באיטר פי .העצם דיגכץ לקבר צירה, אז יהיר. גנזצא וי"; Zu dieser Ungenauigkeit tritt noch eine andere bei IE. Er hat nämlich die Form, welche zur Materie hinzutreten muss, um die Wirklichkeit der Substanz herzustelien, mit den Aeeidenzen verwechselt., als ob der von ihm tur die Materie angenommene Name ״Substanz** ihn verleitet hätte, hierbei irrthiindieiierweise an die Substanz der Kategorien zu denken, der die anderen aristotelischen Kategorien als Aecidenzen gegenüherstehenl). So beschreibt IE die ,,Form‘* als Aceidens Im Kxeurs {[es gangb. Foiimi. zu 2. Mos. 20, 1; ferner ohne das Wort. ״Form** ausdrücklich anzugeben, in der Sache ganz ebenso dieselbe als Aeeidoiis in ם היבם, Viil Anfang. IE unterscheidet deshalb aueh nn beiden Stellen das not!!wendige oder ständige Aceidens (bei Aristoteles cü|j.fis[ir(zog xv.ü־' coro; Zelle, r, Phil. d. Er. 11. 2 S. 200, A. 1) von uem zufälligen, nicht immer vorhandenen Aceidens (700׳.- 2s[3y]־z6c im gewöhnlichen oder engem Sinne; Zeller das. S. 204, A. 4)‘2). < legen jene Gleichstellung der das Ding erst, ]!erstellenden Form und der an dein fertigen Dinge' vorhandenen Aecidenzen wendet sieh aueh schon Abraham Ihn Daud (lumm, ram., S. II, Z. lb), indem er gegen Ibn (.Jebirol’s Definition der Materie sich erklärt. 6) Gemeinsam mit Ibn Gebiml fl., V, ßbj ist, IE auch noch die .Bemerkung, dass die Begriffe Üben und Unten im Weltall lediglich in Beziehung auf die Erde als unseren Wohnsitz gebraucht werden. Die Erde ist unser Unten, der Himmel unser Eben. An sich freilich habe die Erde ,als ') AVas Bac11 j u. i!]»tt. 1. ü, .י\ f>'J ganz, einfach ■'••■hon;1usg»!Np1v.1.־l10u hatte: ,סדצי נחר,ר ער יגודור. הזכרבעך., ג:לצא.ש נזדובייש כזהוגיר וצורה והנזר. העצב והניר,רד, während dm• Kuläm vorher gar nur *Substanz (I1i«M־ aber: Atoiucj " Arciclons hatte gölten hissen (Mor. I, 7m S). Msitono u,!,,״nu aber als UnterscheiiUmg nicht; zulic-.ss, vielmehr das, was Aristoteles als Form bo- '/eiohnetc, auch nur für ein Ac-chlons erkliirto. '1) Die Form im Aristotelischen Sinne lässt• die angeführte Unter- .sclioidung eig. nicht zu (Kaufma nn nach Zeller in der Theologie de.s Bachja, S. 48, Au in.)

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