Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Assyriologische Studien
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 151 (sequence 7)
- Language
- German
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Assyriologischo Studien. 151 ~ das, was des! Hunger bricht, wie Ps. 104, 11 und zieht zum Beweise auch ״ -- שכר רעבוןBruch dos Hungers״ und die Stellen Lovit. 28, 28; Exod. 1(3, (5. 16; 14, 13; Ps. 105, 15 (ניטה לחם שבי) heran. Als Tropus betrachtet es auch Jf a n d 01 k e r n (Concord. s. v.). All’ diese Erklärungen sind Behelfe in der Verlegenheit auf der Suche nach einem stichhaltigen Etymon. Es scheint aber für die Erklärung dieses noch immer fraglichen und alleinstehenden שכר eine Hoffnung zu sein, um das Wort» spiel des Midrasch zu gebrauchen, der an der Steile Genesis 42, 1 unser Wort wie שכר deutet, wenn auch nicht in A e gy p t e 11, so doch in A s s y r i e n. So viel ist ausgemacht, dass שכר G et re ide bedeutet und sein denomin. in erster Linie Getreide kaufen oder verkaufen, in zweiten* Linie allgemein kaufen und verkaufen bedeute. Bis zur Evidenz ergeben dies summt״ liehe Stellen der h. Sehr., an denen es gebraucht wird. Ebenso sicher scheint es zu sein, dass es von der Wurzel שכר brechen streng zu scheiden ist. Be merke 11s worth ist nun, dass im Assyr.-Bab. ein, al le rdings i deogrammati s e h geschriebenes Se-Bar sicher helegt ist, das Koni, Getreide bedeutet. (Vgl Zelmpfund, Babylonische Wehcrrechmmgen in Bcitr. z. Assyr. 1 515 8’.), Der Zusammenhang, in welchem das Wort vorkonnnt, lässt keinen Zweifel an seiner Bedeutung bestehen, [n den assyrischen Contracten ist es nicht zu selten; so Nbd. 510: schar ana Kim! שכר לקמה — Korn zu Mehl; schar nna sezir שכר לזרע Korn zur Aussaat. Gelesen wird dieses Ideogramui so-f*bar, allgemein scu, welches Wort das häuiigere für Getreide ist Ich möchte, trotzdem es kühn erscheint, das schwer erklärbare שכר mit dem nicht minder schwierigen Ideogramm sc 4־ Bar in Zusammenhang bringen und meinen, dass sie identisch sind. Das Wort ש!1ר, dessen Etymon schon den Babylonier-Assyriern unbekannt gewesen sein mag, wurde ideogrammatisch geschnoben und surnerisiort (wie wir es oben bei sattukku gesehen). Merkwürdig ist es, dass (zufällig?) der erste Theil des Ideogramms (sc) üborcinstiuunt mit dem sonst im Assyrischen üblichen Worte für Goti'oido, 5iu, und der zweite Theil Bur mit dom Ilobr. כר*