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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 3 · p. Seite 129

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 3
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 129 (sequence 7)
Language
German
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Sarnau al b. Jahja al-Ma^ribi. 129 Vorfallron nicht .genötlngt worden kann , sie ohne Untorsuehung, nur weil sie richtig überliefert worden ist, oder gar allein aus dem Gründe, weil sie von den Vorfahren heiTÜhrt, unzucrkeimcn. Wohl aber (kann die Vernunft, hierzu geuöthigt worden) dadurch. du** die 1 Ghci'liefcrung in ihrem Wesen etwas Wahres enthält, und weil der Beweis für die Richtigkeit der Ueherlieforimg vorluinden ist. Die Väter und Vorfahren allein können keinen Beweis abgebon, weil, wenn dies der Fall wäre, sie auch für die ungläubigen Gegner, wie die Christen, einen Beweis abgeben würden/• Im Folgenden führt S. b. J. diesen Gedanken weittu״ aus und kommt zum Ergebniss, dass, da die ununterbrochene Ueberlieferinig als Beweis nicht, gelten kann, man genöthigt sei, die Lehre der Juden, Christen und Muslimen über die Prophetie dos Moses, Jesus und Muhanmied entweder insgesammt zu verwerfen, oder alle drei als Propheten anzuerkennen. Das erstere geht nicht gut, da alle drei gute Sitten lehren und eine nützliche Ordnung in der Welt herzustellen, bestrebt waren; und darum bleibt mir übrig, das letztere zu tliuu. Darum habe er sich auch ^tatsächlich zum Glauben an die Prophetie Jesu und Mohammeds bekehrt. Dann setzt er sinne Erzählung fort־.: ,,Und ich blich lange Zeit also in diesem Glauben, ohne dass ich mich den Pflichten <les Islam unterworfen hätte, aus Ehrfurcht vor meinem Vater, denn er hatte eine starke Liebe zu mir, konnte di(,* Trennung von mir schwer ertragen und hat mir Gutes erwiesen. Er hat mich sehr gut erzogen, indem er mich von früher Jugend auf in die mathematischen Wissenschaften einführte, mein Sinnen und Denken in der Arithmetik und Geometrio, den zwei Wissenschaften erzogen hat, in Betreff welcher!,lato meinte, dass die Vernunft desjenigen, der in ihrem Studium erzogen wird, zu loben sei. Also blieb ich lange Zeit, ohne das mir irgend eine Art der Leitung sich gezeigt hätte und dieser Zweifel, ich meine den, welchen mir die Ehrfurcht vor meinem Vater verursacht(*, gelöst worden wäre, bis wir durch einen Weg von mehreren Tagereisen von einander geschieden wurden und mein Aufenthaltsort von dem semigen entfernt war. Ich war aber standhaft in der Ehrfurcht gegen ihn und hielt es in meiner Seele für verwerflich, ihn־ zu kränken. Da kam die Zeit der Leitung, und es ward mir die göttliche Ermahnung zu Teil dadurch, dass der Prophet, Allah segne und begrüsse ihn, mir im Schlafe an einem Freitag, Nachts, am 9. Dü-i-Ilig־ga des Moß&tasohrüt. 42. J&lirgwag.

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