Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 8)
- Language
- German
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I)io Keligiousphilosophie Abraham Ibn Ksra». 115 nungen linden zu vollen. Es gebe auch Dinge in der Natur die der Menschenverstand nicht zu erklären vermöge, wie den Magneten, den teilenden Bimstein, den ossigHiiehtigen .stein, den elektrischen Fisch, geschweige denn noch IJ n begroi 1 liehe res: beide (,omm zu 2. Mos. 7, 9 (S. 17 dos kürz. Oomm,; im läng (’omm. unterscheidet־ IE den דרך הנזיפה und .!דרך הדייל). s) Von der Aufschrift auf den Hundestafeln (המבהב) war oben S. 1.1-1, f, ׳י *chon die. Hede. IE iindet es besonders bedeutsam, dass diese Wundertliat < Jettes ein Jahrhunderte lang dauerndes Werk herstellte.: zu כהיבים באצבע אדהים heisst es im kürz, (.■omm., S. 98: זח כלא גדול עי כזד. 11) Dass die Wunder zum Ausweise für den wahren Propheten dienen sollen, bemerkt sehen die. hl. Sein*, selbst (2. Mos. 4, 5 11*. 301 u. sonst). Natiirlieh widerspricht IE dem nicht, redet, vielmehr z. H. von Mosel! im frgm. (1׳omm. zu I. Mos 1, 1, S. 22, ed. Friedl, in gleichen Ausdrücken wie. seine Vorgänger: er sagt daselbst: ואנחנו נסמוך על דברי :״בה ׳בנדן במה אידיה ׳בהוא שליה הש״י. Aber IE widerspricht in der■ S. 1 Id, e ohon mitgetheiltoii Stelle dem Saadia (Emmi. il! 4. S. 42 h, Z. f> ff.) und Ibn (lebirol insofern, als dies(? die. Wunder ausschliesslich zur Beglaubigung d<.;r Propheten sieh dachten, während IE auf Nichtproplieten, wie (!hsmanja. Mischnel und Asarja hinweist, denen dennoch ein Wunder geschehen ist(Dan. 3. 25 if). I )och im kürz. (kaum, zu 2 הצרעה. Mos 23, 28, S. 73, Z. 7 sagt IE noch seihst: כי השה לא יחריב איה וירפה אס לא היה להצדיק שליח' כאשר אפרש בפסוק ובא האיד והמוכה. i) Der maassvolle Wunderglaube IF/s ist ein vornilnftigcr; denn er ist die logisch(1 (Jnnsequenz seiner hestimmten Gottesidee. Er hat deshalb mir dem Aberglauben nichts zu schaffen, den iE mit Nachdruck gelegentlich bekämpft. So weist er die Möglichkeit der Zauberei u. N ekromantie ab, zu 3. Mos. 19, 31, vgl zu Jes. 29, 4; erklärt den Gebrauch der Gottesna men zum Behüte (hu* Wunderthätigkeit für Widersinn (s. weiter unten) sowie den Dämon engiauben für Verrücktheit (s. weiter unten) u. erklärt es für einen Aberglauben, Speise und Trank zur Zeit des Quartaleintritts (הקיפה) für gefährlich zu halten (8. weit<?r unten). (Fortsetzung; folgt.) 8*