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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 2 · p. Seite 95

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 95 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 95 Bereicherung und Verbesserung gebracht. In der ersten Auflage fraglich Gebliebenes konnte hier z. B. 118, 240" bereits beantwortet werden. Fast in jeder Kummer sind die Spuren der unablässigen Forscherarbeit und der selbst an der stilistischen Fassung naehbessernden Hand des an Emsigkeit und Arbeitsfreude die Jüngsten beschämenden Verfassers dankbar zu bogrüssen. Die Zahl der Nummern konnte dieselbe bleiben, 418, da die hinzugekommenen neuen Handschriften in die leer gebliebenen Kümmern eingefügt wurden. So erscheint jetzt der früher von;■WO ■09־ offen gelassene Zwischenraum durch die von Josef IVries s. A. beschriebenen Handschliffen ausgefüllt, Einum neuen Katalog«) Moritz Steinsoh neide r’s kann die Kritik nur mit einem Glückwünsche ontgegunkommen, der diesmal sich auch an die Verwaltung der K. Hof* und Staatsbibliothek zu Muenchcm richtet. Unter all den hebraeisehen Handsohriftenbostiindon der grossen öffentlichen Bibhotheken Doutschiands, die Steinschneider beschrieben hat, waren die von München am Meisten seines Keunerauges und seiner Kedlichkeit bedürftig. In ihren Sainmelbänden vereinigt sie ein Material an Wissenschaftlieber hebräischer Uebersetzerlitturatui־ auf den Gebieten der Philosophie, der Mathematik. Astronomie und Mcdicin, um nur die am Stärksten verfcretenen zu nennen, die nur der Beherrscher der Grenzgebiete, in. denen das jüdische Schriftthum an die Litteraturen der alten und mittelalterlichen Oultursprachen sich lehnt, in so erschöpfender und zuverlässig sachkundiger Weise bearbeiten konnte. Kur die nachpnifende Durchforschung dev Handschriften selber wird im Laufe der Zeit Ergänzungen und Verbesserungen der einzelnen Be־ .Schreibungen an die Hand geben können. Was liier im Folgenden zu manchen Angaben zu bemerken sein wird, soll nur den Dank für die dargereichte Gabe bekräftigen, nicht die Freude daran durch Nörgelei verkümmern. In Betreff der Litteraturnachwease zu den einzelnen Handschriften ist nur weniges hinzuzufügen. Zu Ko. HP ist Ziem lieh's Abhandlung über Abraham b. Chijja מגדה ה ני גרה in der Monatsschrift Jhrg. 1880, 8. 36611 zu nennen gewesen. Ko. 92:l war nach A, Epstein in החוקר cd. S. Fuchs, II, 48 u. 8 zu be;ichtigen, No. 401׳*־ ist;כין טערוויז וקוגיברי nach .Kaufmann, I)r, iM'iL'l Gonegliano p. 4, n, 2 in ־־: וקוגיגרץ Kuniglein. d. i. Gonogliano zu verbessern, wonach mich das fehlerhafte Wort im geographischen Index p. 277,zu berichtigen i!■:;. Zu Ko. 271 war wegen des Namens Morada ein Hinweis auf Perles, Beitrage zur Geschichte der hebräischen und aramaischen Studien p. 174, n. 1 am Orte. Zu den handschriftlichen Mittheilungen mögen einige weitere Bemerkungen gestattet sein. Ko. 664 bedarf זד. המעט מציודי הדרש; ד׳ ארזעזר זצ״ר schwerlich der Verbesserung in [.מביאורי׳], da das Wort aus den Kämpfen um die tropoiogisehe Exegese sattsam belegt ist, wie aus unzähligen Stellen in Abbamare b. Josefs סגחת קגאות hervorgoht. No. 97 war in: עד שיערה יחמוד כסולם statt eines <su) durch den Hinweis auf />, Mos. 14, 5 anzugehen, dass der alte, angeblich seit 1264 belegte Schreiberwitz ('s, p. 114) den Esel durch das hier genannte Thier ersetzte, wie es Steinschneider, Vor» leSungon über die Kunde hebräischer Handschriften, p. 49 selber erklärt, Koch weniger bedurfte hier: עמי מעדה ועד עורב (so) וה' שב! ריב dieser Warnung«- tafel, da es, wie ich in der Steinschneider-Festschrift תהרה דמשה p. 116, n. 1 gezeigt habe, וח׳ אדהים vertritt; Vorlesungen p. 49 setzt Steinschneider allerdings selber dafür (?שמויש (שגייש ein. Ko. 2491 ist wohl statt גביר הרופאים. das übliche אביר zu lesen. Ko. 306 ist in dem Epigraph דישושר nur das mit

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