Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 94 (sequence 5)
- Language
- German
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Besprechungen. 4?ל gegeben; ״ebenso oder mit ovToopyoc» ouGtcoTf.c das Tetragramm.“ Statt Exod. 22, 2 wird zu lesen sein Ex. 23, 20. Es ist bemerkenswert!!, dass schon die Mechilta an einer Stelle המקום wie im Xeuhebrüisehen in der Bedeutung «Jott fasst ״Die parallele Stelle der jerusalemischen Megilla zeigt160) ״) ist irreführend, es muss heissen des jer. Tractates Megilla. — Seite 63 Zeile 13 lies Keifmann statt Reissmann. Budapest. ^au• rStGiußohnoldor Morits, die Imbraeisvhen lliimlsehriften der kV Hof- und Staatsbibliothek in Muenchen. Zweite, gross tenf-huils umgearbeitote und vermehrte Aullago. Muonchün 1805. 8'רי X + 277 Seiten. ״Ein seltenes Glück‘‘ nennt Steinschneider mit Recht im Vorwort dieser neuen Auflage seines Münchener Katalogs die Thatsacho, dass 20 .Jahre nach der ersten das Bedürfnis« nach einer zweiten sich hcrausgcstellt hat Was den Werken der jüdischen Littevatur nicht zu Theil wird, ist hier einmal wenigstens ihren Beschreibungen beschieden gewesen. Es war aber auch zugleich ein Stück ausgleichender Gerechtigkeit, was diesem Buche widerfahren ist. Beim Drucke an ein unüberschreitbares Maass gebunden, musste die Handschrift der ersten Autlago ״eine durchweg zwei- bis dreimal gekürzte Redaktion“ erfahren, der oft die wichtigsten Excerpte aus den beschriebenen Handschriften erbarmungslos zum Opfer fielen. Für diese Zurückgedrängten und Vernachlässigten ist jetzt der Tag der Erlösung gekommen. Aber trotz der etwa fünfzig!Seiton, um welche die neue Aufläge gegen die alte angowachsen ist, wäre für die Bergung all der Einlass begehrenden Zusätze kein Raum gewesen, wenn nicht durch das mittlerweile erschienene grosse Lebenswerk des Verfassers: Die hobraeischen UÜbersetzungen des Mittelalters und die .luden als Dolmetscher (Berlin 1803. XXXIV und 1077 Seiten Lex. 8°) an mehr als 500 Stellen, welche hier Münchener ilandschrifteu citiren und besprochen, durch einen kurzen Hinweis oft sehr erheblich Raum für neuo Mittheilungen gewonnen worden wäre. Dadurch erscheinen dio neuen Beschreibungen gegen die alten zuweilen stark gekürzt. Aber bei alldiesen Rmimorsparnisseu ist es zur Duwiüvigung des hinzugekommonon Materiales notb wendig geworden, grössere iu udschriftlicho Excerpte der ersten Autlago fortzuhisson, so dass man gezwangen bloibt, neben der neuen die alte zu Käthe zu ziehen und an mehreren Steilen wie z. B. in No, 367, 368, 378 ausdrücklich in der zweiten Auflage auf die erste verwiesen werden musste. Wenn so manche Nummern jetzt grosse Kürzungen zeigen vgl, z. B. p. 202, n. 3, No. 386 und 402, so erhalten wir liier dafür wie in No. 12, 26*, 28'}, 294, 299 neue Analysen und erschöpfende Beschreibungen, deren die erste Auflage haue entbehren müssen. Selbst in der Aufzählung der in einem Sammelbaude enthaltenen Stücko erfahren wir hier von Theilen, die früher völlig hatten übergangen werden müssen. So werden uns in No, 261 jetzt dreizoiin gegen oilf Stücko der ersten Auflage vorgcziililt und beschrieben. Die Arbeit des Verfassers beschränkt sich aber nicht auf die Aus- Schöpfung seines ursprünglichen Manuscriptes. Wir erhalten hier vielmehr ein neu durchgearboitetcs Buch, «las auf allen Seiten von der Aufmerksamkeit und <iem Fleisso, die daran gewendet wurden, Zeugniss ablegt. Sorgfaltige Berücksichtigung der mittles weile hinzugekommenen Litteratur, Nach- Weisung des seit 20 Jahren aus diesen Handschriftonschlttzon Veröffentlichten oder Verwerteten hat dem früher schon so nutzbaren Buche neuo