Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Glossen zu Gross' Gallia Judaica
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 474 (sequence 11)
- Language
- German
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474 Glossen zu Gross' Gallia Judaica 34 zu verweisen. In dieser Anfrage, welcln* an Jacob ״vrichtet ist, schreibt Elieser: '(1'*:;ל״ס רב"־;';' 'ב'", :״יי '״ב יצחק בן רב,:' לגצח. Dem Anscheine nach sollte Isaac 1h*r Sohn Jaeolfs sein‘2). Möglich ist aber auch, dass liier Isaac. der Sohn des RSBM, gemeint sei (s. oben). Ferner heisst cs in Ood. Oxford 994 b: 'אל ארי׳ ן על בל דינ״עשיב רד א 'ברך אקר er כלשה בר׳ יעקב איש, und Neubauer glaubt, dass hier ein Sohn des Rabhenu 'Tarn gemeint sei. Da abtu״ der (Joinpi־ lator ein Deutscher war, so ist cs mir wahrscheinlicher, dass dort von einem Moses b. Jacob aus Deutschland (vielleicht aus Böhmen, s. Xunz zur Gesell. 54, Litg. 350) die Rede ist. Zu dem Schülern Jacob’s ist jetzt Moses aus Kiew zu zahlen, dessen Existenz ich in meiner Abhandlung über das talmudische Lexikon des Jehuda b. Kalonynms (AIS, XXXIX. 511, und XXXX, 134) nachgewiesen habe. $. 238 Xo. i): ,,Joseph ben MoVse de Troyes ... Du eite aussi un Joseph ben Moise comme tosapliiste ... 11 y avait egalcment un tosariste plus jeune <p1i portait ce nom (voir s. v. 4‘(קאם Den dritten, jüngeren Joseph b. 51. bezeichnet G. 8. 543 als Joseph Porat b. Moses Don Bendit, 111*1• ein Enkel des RSBM gewesen sein soll. In Wirklichkeit aber haben wir es überall mit einer und derselben Person zu thun, uümlich mit Joseph Porat b. Moses Don Bendit aus Troyes, der ein Schüler des RSBM war, und unter dessen Leitung Tossaphot geschrieben hat. s. Deinbitzer החוקר II, 48 und oben zu S. 229. Vgl. noch Sefer lia-Teruma No. 240. Dass Joseph ein Enkel des RSBM war, ist nicht begründet. Es findet sich nirgends auch nur eine Spur, dass RSBM einen Sohn Moses hatte, wie G. behaupten möchte, und keiner der älteren Autoren, welche die Tossaphot, die Joseph unter RSBM redigirt hat, anführen, bemerkt dabei, dass RSBM sein Grossvater war3), S. 240. Zu Joseph b. Jehuda Ohasan und seinem Sohne Menaehem s. Brüll, Jahrbücher VIII, 63. Es hat wohl zwei *) Der Schluss fehlt in der Edition und in meiner Handschrift des Sefer ha-Jaschar fol. 203. 2) Isaac b. Jacob in Sefer ha-Jaschar ist wahrscheinlich Isaac ha- Laban, wie Halborstam (Bet. Talmud II» 321) vermuthet. Weiss entgeht dort, dass der Vater des Isaac ha-Laban Jacob geheissen hat, 8. Machsor Vitry, S. 243, und Kerom ühemed VII, 69. 8) Ood. Wien 32 und Cod. Oxford 271, auf die sich G. S. 544 beruft, sind hier ebensowenig entscheidend, wie Juchasiu, der (Joseph) Porat als Sohn des liSBM ausgiebt, s. Dembitzer a. a. 0. und Michael אור ד,ד1״פ S. 484.