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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 10 · p. Seite 472

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 10
Article
Glossen zu Gross' Gallia Judaica
Date
1897-01-01
Page
Seite 472 (sequence 9)
Language
German
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472 Glossen /.11 Gross’ <>ailia •bidaiea. um. «lass auch in Troyes ein «Inn (!einigen ähnlicher Fall vorgekonmien sei, uml Jncoh Tarn lmhe ihn als erlaubt erklärt. Isaae b Aliraliam sagte es mir damals. Ich erkundigte mich bei Simson. ob ihm der Fall, wie ihn Isaae mitgrtheilt hat, bekannt sei . . . Alan sieht, Isaae b. Samuel pflegte bei rituellen Entscheidungen Erkundigungen über die 1 )eeision früherer Gelehrten in analogen Fällen l>ei Isaae h. Abraham und Anderen einzu/.iehen. Es ist sehr walirscheinlieh, »lass er auch in unserem Falle seinen Schüler ר־יב׳יא gefragt 11at? ob er nicht über einen solchen Fall etwas gesehen o«ler gehört habe. Ich gehe nun zu IJSBM über. Zu den Arbeiten Kosin's, Berliners und des Verfassers lasse ich hier manche Ergän- und 1 »erichtigung folgen KSBM hatte einen Soliu Isaae, der mit Jaeoh Tarn in (Jorrespoiideuz stand (״ הגברר־יםt:יצל zu Mordechai Ketubbot N. 244, eitirt von Dembitzer in י11 ך.ה'״י־ nU, s. weiter zu S. 240). BSBM selialtete in seinen Talmud- (Jommentar seine einschlägigen Besponsen ein1), welche in unseren Ausgaben fehlen. Zu einem Theile des Tractates lhiba Batrn bringt cd. Besaro eine von dm* unsengen verschieden(‘ Kecension seines (Anmuentars, s. Habbinowitz, Vorrede zu Dikduke Soferim, 1» XI, S. 12. Die Tossaphot zu verschiedenen Tractaten schrieb *unter seiner Leitung־ sein Sehüler Joseph b. Moses, s. mein(‘ Glosse zu S. 248. Von den Tossaphot des 11SBM zu Aboda Sara veröffentlichte ich ein Fragment in Ma(n־. ISS?, hehr. Abtheilung S. 1—7, welches über den Charakter der Tossaphot des KSBM Aufschluss giebt. Sie gingen häutig mit יהלבתא auf die j)raktische. Ent- Scheidung <‘in. Die Tossaphot• zu Beza ׳vs Mag. VII, 180) das hVsponsum »Simsonx mit.!lern Isaae b. Samucl’s in Temim Deim eunfumlirt hat. Men* pflegte licsponsen aus dem Gedächtnisse zu ei.tiren. So schreibt er: ״׳תקיעת כף יא מצאי־.,, אך בקצ-ה (I. ותשובת (ותשובה אודיעך כי נ־זב׳דביגו יצחק• ב ״ר מגחב . . . (Besp. ed. C remona X. 02, cd. Berlin. S. 217. Daherkommt es, «lass die Namen bei ihm. sonst anders lauten, s. Festschrift zum 80. Geburtstage Steinschneiders $. 134), und es kann ilnn in unserem Falle leicht ein Gedächtnissfehler unterlaufen sein. Das i« Kode stehende Besponsum Me'irhs ist überhaupt confus. Fr beginnt 1ait dem Üesponsum Simson’s (ausführlicher in תשב״ץ N. 348. In 102 הגדת במ״ק a. הגהת היא״ש zu Cliulliu 08 b und Mordechai Ghullin N. 079 wird cs dem דיצב״א zugeschrieben) und sagt: einen Theil davon will ich dir abschreiben (ומקצת דישון אעתיק?*ך). Was er aber abschreibt, ist nicht dem Besponsum Simsen's. sondern dem des ריצב״א entnommen (s. obein. ') Baba Batra 168 b: על זאת נשארתי בזרבותי שברותיר ותשובות* להם בסוף הפיק צרופות ובחוגות.

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