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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 10 · p. Seite 465

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 10
Article
Glossen zu Gross' Gallia Judaica
Date
1897-01-01
Page
Seite 465 (sequence 2)
Language
German
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Glossen v.:u Gross׳ Gallia .lutlaicu. 465 vermissen wir bei ihnen den philosophischen Sinn und die wissenschaftliche Thätigkeit der SüdtVauzosen. zu denen dies«; dureli den spanischen Kintiuss angeregt wurden. 1),1וייןיי)־״ו־ leisteten die Xorufranzosen aut’ dem (.!«*biete der Kihclexogcse und talmudischen Wissenschaften Grosses und Unvergüngliebes. Der deutsche Eintiuss, welelier sieh in Xordfrankivieh früh bemerkbar macht, zeitigte dort (!rossen ersten Ganges, deren Wirksamkeit sieh weit über Europa hinaus erstreckte, und das Mittelalter überdauerte. Schon Elia ha־Snkcn soll di«*. Schuh* G. Gsrschom’s in Mainz aufgesucht haben (S. )165», mul in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts zog Isaae b. Menachem aus Orleans nach Mainz, um zu den Küssen Elieser's ha-Gadol zu sitzen (S. 52). Etwas spater sucht«.* Kasehi die Schulen von Vbnns und Mainz auf. Mit Haseln beginnt für das Judenthum ein«; neue Aera, die A«*ra griimllieber Gelehrsamkeit und inniger Frömmigkeit. Aus Deutsch־ land zurüekgekehrt, gründete* Kasehi in Troyes eine Schule, aus welcher Männer hervorgingon, welche uns noch heute impouiren: GSKM, Jacob Tarn, Isaae b. Samuel, lsaae b. Abraham, und dessen Kruder Simson aus Sens — lauter reckenhafte Gestalten von tief angelegtem (baraeter, wie sie nur das 11. und 12. .Jahrhundert liervorbringen könnt«!!!. Dies(! Männer ׳׳verdienen studiert zu w«*r<l«*n. Und da ich mich mit. ihnen eingehend befasst habe, so erlaube ich mir in Ketreif ihrer zu dem vorliegenden Werke einige Keriehtigungen und Ergänzungen zu geben. S. 83. Es ist unrichtig, dass Kasehi ein Schüler des Isaae h. Menachem war. Kasehi nennt ihn nirgends כיורי oder רבי, und gerade dh*j(*nige Stelle, auf die G. sich beruft, nämlich Temura 4*, beweist, dass Kasehi nicht der Schüler Isaae’s war. Denn Kasehi sagt dort: •*לא דפ' מירי ,אלא מפי ר יצחק ברכי דגחם ז״ל. In der Festschrift zum 80. Gehurtstage M. Steinschneiders, S. 152, wo ich über Isaae b. Menachem ausführlich gehandelt habe, habe ich die Stelle in Temura angeführt, und aus derselben nur entnehmen können, dass Raschi vielleicht Isaae persönlich gekannt habe, da דפי nicht immer auf einen persönlichen Verkehr hinweist. Jedenfalls ergiebt sieh aus den Worten Rnschi's, dass er ein Schüler Isaac’s nicht gewesen ist. S. 7€J. Natan b. Maehir, ein Zeitgenosse Kasein s, schreibt in seinem Responsum an* Josua מימרה קרישים אשר עברי הישישים ממגגצא וגם המיושבים הרב ר יהודה בר משה מארלדי דר׳ שלמה בי מצליח ור׳ היד בר יקר (Zunz, Litg. 160). Dazu bemerkt G.: Monatwhrift. 41. Jahrg&n*;. 50

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