Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Septuaginta zu Hosea
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 454 (sequence 22)
- Language
- German
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454 Die Ilaml.Nchrift. ׳/um .looathantaiguni dos i‘entateu<־h. liest ובעצבים — unter Berufung auf LXX bietet: ..O Ephraim! was ־״olien ieli und die Götter in Zukunft uns an?" ist mir schier unverständlieli. Auel» Dort lasst Gott naeh v. D fragen: ..Was habe iel» zu tlnm mit den Bildern?״ Dass E}d1rain» das Volk, der Mensch —- in Zukunft mit den Götzen nichts zu schaffen haben will, sagt das Volk selbst noch oft, das hat Sinn. Aber wie Gott das von sich sagen solle, dürfte schwer sich erklären lassen oder nur gekünstelt. Ich finde aber auch gar nicht, dass die Uebersetzung der LXX roi ’ E'^zrA]x ד i sei Toi £T1 *zxl dbo'; aoic für (*ine solche Auflassung «־ine Stütz!‘ hietet Was die LXX haben, ist ein bekannter Uehraisnms, wie er I. Köm. 12, lb begegnet, vom griech. Verteilten — seheint es ־ in seine l.)iction herüborgenommen, und bedeutet nichts anderes als: ״was gehen in Zukunft die Götzen das Reich Ephraim — also den Menschen, nicht aber Gott — an V Dass die LXX sie mir von dein Yorhältniss des Menschen, nicht Gottes, zu den Bildern verstanden, zeigt deutlich der Umstand, dass indem sie Gott in diesem Verse sprechen lassen, nicht לי, sondern לי, entspr. dem goto>, lesen. Auch Ewald, der die LXX a. 11. St. adoptirt, hat die LXX nicht anders verstanden, wie man aus der Uebersetzuug sieht: ..Ephraim — was hat er doch noch mit den Götzen zu tlnm? Die Textänderung von די in דו hat ihre einzige Nötigung auch nur in dem Umstande, dass als Anruf aus dem Munde Gottes verstanden wird. Diese Auffassung ist aber keine allgemein gerheilte. Exegeten wie Kaschi und Ihn Esra nehmen naeh Vorgang des Targum z. St. א£רים vielmehr als Subjeet in dein Sinne: VE. spricht: was habe ich noch für Gemeinsehaft mit den Götzen? Ich —־ antwortete J. — entspreche dem, blicke gnädig auf E. u. u. Die Weehselrede — was für diese Auffassung spricht — zieht sich durch das ganze Capitel, und so bedeutet auch die Aenderung לו für לי und jede Aenderung bei לעצביס eher eine Verschlechterung denn eine Textverbesserung. Von Or. H. Dalxnan. Es ist wohl wichtig genug, einen in Bezug auf diese einzigartige Handschrift Dr. ■M. Ginsburger in seinem Auf-