Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Einige Schriftstücke aus dem Nachlasse Aron Wolfssohns
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 376 (sequence 8)
- Language
- German
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Besprechungen. 376 mipas.semb‘11 Aeu.ssorn schrockm! wir die gebildetsten Seelen ab, und den Uebertritt des AY.1) bab’ ich wahrhaftig mit Kummer vernommen. Sagen Sie ja das alles dem edlen Manne. Unterstützen Sie das mit der Ihnen eigenen Kraft der Gründe und des Eiters für die gute Sache; und wenn Sie glauben, dass es fnuumt, so sagen Sie ihm wie sehr ich mit Urnen über alle diese Gegenstände übereinstinune und dass ich viel dreuster zu Werke gehen würde als selbst Sie: das ist wold viel gesagt. Machen Sie indessen, dass Sie bald ganz wieder bergestellt worden; denn wenn auch das Leben hiuieden und in unsern Zeiten eben nichts Wünschemverthes mehr hat, so ist doch eine Kränklende (sie) Existenz noch weniger als Zero. Leben Sie wold. Friodlaender. A. Glassberg: Die Besehneidung in ihrer geschichtlichen, ethnographischen mul inedieinisehen Bedeutung. Zum ersten Mule umfassend dargestellt. und unter Mitwirkung von Prof. Pr. M. Steinschneider, d. Steinschneider. Pastor ,1. K a uc 11s te i n, Pr. \V. Kämpf, Pr. A. Malter. A. Glassherg und den DPr med. Ivehlberg. Löwe u. Hawit/.ki herau.sgogeben v. A. Gl. XXXll u. 350 SS. Berlin C. Boas Nacht., 1SWI. S״. Kiue Einheitlichkeit in der Barstellung, die ohnehin fast unerreiehbar gewesen wäre, ist nach der Angabe des Vorworts vom Herausgehör nicht beabsichtigt■ worden, doch wird uns versichert, ״dass in der prineipiellen Anpassung von der Besclmeidung eine Verschiedenheit unter den Mitarbeitern nicht bosteht.“ lief, meint, dass diese Angabe )ingenau sei. Kimm seiner Ansicht nach durchaus richtigen Standpunkt, wie er eigentlich in allen Theilen hätte gefordert worden sollen, vertritt das Buch in »lern jetzt vorliegenden Teilemir etwa im letzten Aufsatze (S.HAVtf.). Und doch hat es, wie in dieser Monatsschrift׳ bereits von einem Fachgcnosson bemerkt worden ist, (dhrg.40, $.40) etwas äusserstMissliches, die mosaische Gesetzgebung, abgeläst von ihrer Entstehungsgeschichte und späteren Kutwickelutig. nach dem Alassstab modernen mediciuischeu Denkens zu beurteilen. Unwillkürlich sind wir versucht, unsere wissenschaftlichen Anschauungen in jene Vorschriften hineinzutragen, und verwickeln uns, wie später im einzelnen angedeutet werden soll, in Widersprüche, für die uns die Ueberlieferung keine Lösung an die Hand giebt. ln der ersten der beiden die Einleitung bildenden mediciuischen Abhandlungen handelt Dr. Rawitzki (S. I—XXXll) zuuächst über die!Nützlichkeit der Beschneidung. Die, wie es scheint, von ihm acceptirte, weiterhin von anderen ausdrücklich und oft betonte Annahme, die Bel) Ich weiss nicht, wer gemeint sein kann.