Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 8 · p. Seite 373

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 8
Article
Einige Schriftstücke aus dem Nachlasse Aron Wolfssohns
Date
1897-01-01
Page
Seite 373 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2829132-2829696-2829705-2880660--27881-2880711
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Kinige Schriftstück«י aus dem Nachlasse Aron Wolfssohns. 373 für die Beförderung des gemeinen Bestens auf eine äugeniussene Art zu belohnen. Gegeben Breslau den 18. Julii 1792 SL\ 8' Collegium der Konigl. Wilhelm» »Schule Zimnieriiiann. Mauso.Warlmrg. 1 lenschel. Dauzigcr. Dohm. Lowe. Vocation Kür den H*M־rn Wolffsohn /;11m zwoot.en Leliivr bey der Wilhelms Schule. Auf dor 4. Seite: Umstellende Vocation, nach welcher der Woltfsohn zum zweiten Lehrer bey der hiesigen Wilhelms Schule berufen, und angenommen worden, wird von der Konigl Krieges und Domainen Cammer ihrem ganzen Inhalt nach hierdurch vonfirmirt Breslau den 14. Aug. 1792 (L. H.) Künigl. Preuss. Breslau: Krieges und Dom. Cammer Kloeber. Carmer. Pachaly. darunter: Contirmatio Vocation in für י len jüdischen »Schul Lehre!• Wolffsohn hioaelh.st. III. Mit David Friedländer1) verband Wolfssohn nicht nur eine innige Freundschaft, sondern auch eine beinahe vollständige Gesinnungsgleiehheit. Es folgt daraus, dass er dem Sendschreiben einiger jüd. Hausväter an den Probst Teiler, ״für dessen Verfasser‘‘ allgemein Friedländer galt, nicht ganz fern gestanden haben wird. Folgender noch nicht veröffentlichter Brief eines angesehenen christlichen Theologen2) an W. ist ein neuer Beweis für das grosse Aufsehen, das Friedländers Schriftehen damals auch in christlichen Kreisen erregte. Sr Wolilgohohren dem Ilern! Inspektor W0lf80hn in Uresaliiu Frankf. d. 6. März 1800 Ihr gütiges Andenken, hochverehrter und herzlich gelichter Freund, hat mich sehr gerührt! Möchte ich Ihnen doch Etwas schreiben können, was Ihres Geistes und Herzens werth wäre. Vielleicht ist Ihnen mein Vorsatz nicht gleichgültig, die Sache der jüdischen Familien, welche sich an unsurn grossen *) Vgl. über ihn Graetz XI, 171 ff. L. Geiger in der ADB. VII, 393 ff. Rippner in dor Jubolschrift zum 70. Geburtst. d. Prof. Graofcz 132 ff. י) Vgi. ADB. XIII, 301 ff.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.