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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 8 · p. Seite 368

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 8
Article
Zu R. Jakob Emdens Selbstbiographie
Date
1897-01-01
Page
Seite 368 (sequence 7)
Language
German
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Zu H. .1.1 ko)׳ Knnlens SelüstMographie. 308 hatte, schleunigst zu verlassen trachtete. Es war die Gattin des frühvcrstorhenen Sohnes Liepmann Cohcu’s, Ilerz Han־ nover’s, also die Schwägerin Gumpelks und Isak’s. R. Zebi Aselikenasi war aut’ der Durchreise, als die fruhverwittweie Frau in einen hohe Summen betragenden Process mit ihrem Schwiegersöhne Sr li gm an (.,oben verwickelt war, nahe daran, für einig!‘ Wochen mit seiner Familie in Hannover sich autzuhalten und di♦‘ schweren Verwickelungen durch seine Ent- Scheidung zu Ibsen. So gross war das Streitobject, dass für die Schlichtung ein Ehrengeschenk von loOO Reichsthaleru und von 100 Dueaten zur Aussteuer jedes Kindes festgesetzt war. Aber K. Zebi .schlug leicht verletzbar, wie er war, alh‘ diese glänzenden Anerbietungen und Verbeissungen 1111־ erbittlieh von den! Augenblick(1 aus, als Serchen den Wunsch aussprach, die Familie Aschkenasi’s soll!‘ für di(‘ Zeit seines Aufenthaltes in Hannover nach Peine übersiodeln. Serchen ]»ehi'ens, der das Memorhuch von Hannover ein ehrenvolles Andenken bewahrt hat, ist am 23. März 17381), also fast •ein volles Menschenaiter nach ihrem Gatten in Hannover zu Grain‘ gekommen. Di(‘ Verehrung für K. Z(*bi Asehkenasi war im Hause Herz Hannovers eine Art Yennächtniss. Gewohnt, hervorragenden jüdische» Gelehrten von seinem UeberHnsse zu spenden, hatte der Sohn Liepmann Cohen’s, als er kurz vor seinem Tode Altona besucht(', in R. Zebi ein so hohes P>eispiel stolzen Selbstbewusstseins und selbstloser Fnoigennützigkeit kennen gelernt, dass er vor Verlang(‘» brannte, dem seltenen Manne seine materiell(‘» Sorgen abnehmen zu hellen. Was er selber nicht auszuführen vermochte, da ein vorzeitiger Tod ihn daran verhinderte, sollte durch seine.» Nachlass erfolgen. Zweimal ward R. ZebiV Rath und Ycrmittelimg von der Wittwe eingeholt und fürstlich belohnt, als nach dom Tod(‘ ihres Gatt(‘» ein Streit zwischen ihr und dom Schwiegersöhne Seligmann Cohen, dem Pflegesohne Issachar Rar Cohens aus Hamburg2), sich entspann. Zweimal hinter einander, in den Jahren 1709 und 1710, war R. Zebi Aschkeuasi in Sachen dieses Processes nach Hannovor gekommen. Zum ersten Male hatte man ihn nach dem am 24. Februar b יאא״ג האשד. החשובה והחבורה מרת סעיבי בת הקצין כהר״ר שמשון אשת הקצין הנגיד בירר היד־ץ הכהן מתעסקת במצות היתה ביראת. ה' היא תתהלל * ביתה. היתד. פתוח לכי עובר ושם גבנסו (ער)|דע|בים ויצאו שבעים ידה שיחה לעני ובשדי שרשה לאביון ונתנה בדי נתינה רפי הגותן ומקבל * ומחזיקת ידי לומדי תורה בתדירא י והיתה מלבישה ערומים ומוקירי רבנן מגשים באד.?2 תברך כי בבודה בת מלך פנימה * מעשי״ היו נעימה בשבר זה תנצב״ה עגשיר״ו עשצו״צ שבג״ע נקברת כ״ט אדר תצ״ח יפ״ק. b D. Kaufmann, Monatsschrift 40, 221.

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