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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 8 · p. Seite 364

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 8
Article
Zu R. Jakob Emdens Selbstbiographie
Date
1897-01-01
Page
Seite 364 (sequence 3)
Language
German
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Zu K. .Jakob Kmdens Selbstbiographie. 364 Durch diese Heirath blieb eine E11k(*lin R Xaftali Cohens an dem Ort»*, an dein sein trüb vollendeter Söhn Pinchas Isak am 13. Januar 171b seiner rabbinisehen Wirksamkeit vor der Zeit entrissen wurde1), in׳ Kremsier zurück. Wie wenig sympathisch auch die Schilderung, die R. Jakob Emden von seinem Verhältnisse zu dem Vater seiner ersten Gattin entwirft, berühren mag, das Urtheil, das R. Jakob Murdechai über seinen Schwiegersohn sich gebildet hatte, muss gleichwohl das denkbar günstigste gewesen sein. Denn nur ihn soll er, als er schon nach kaum vierjähriger Thatigkeit in Posen sein Ende heramiahen fühlte, der (Jemeinde als seinen Nachfolger empfohlen haben. Wieder war es der Einfluss des angesehenen Vorstehers von Lissa. der die Berufung Emdens durehzusetzen vermochte. Die Altonaei‘ KauÜeute, die von der Leipziger Messe zurückkehrten, heglück wünschten H. Jakob bereits zu der auf ibn gefallenen Wahl als Gemeinde- und Landesrabbiner von Posen2). Abo!• ein gnädiges Geschick hat cs günstiger mit ihm gemeint als die Kurzsicht der Freunde. Diesmal hatte seine Scheu vor dem rabbinisehen Lehramt ihn buchstäblich aus dem offnem Rachen der Gefahr entrissen. K. Jakob Mordeehai war bei einem Besuche in Peiser an der Schwelle des schicksalvolleu Jahres 1736 hinwcggenomnien worden3), das so namenlos(? Leiden über die Gemeinde Posen gebracht und das Martvrium des Darschan Ar je Lob b. Josef und des Schtadlan Jakob b. Pinchas gesehen hat4). R Jakob Emden hat öfter in seinem Leben den Finger Gottes erkannt., so zum Greifen leibhaftig mag ihm aber das Wirken der Vorsehung doch niemals erschienen sein wie in dieser vereitelten Berufung zum Rabbiner von Posen, über dessen Haupte zu jener Stunde schon das Fallbeil des Todes schwebte. Ohne diesen hochentwickelten Unabhängkeitssinn, dem Emden diesmal seine Lebensrettung verdankte, wäre sein 11 ,פ:מי מ ק דע ם זיר, i. David Borl Biess Jud *11 da, und הק' איצק פנטי מקרעמזיר, d. i. Israel Borl Kiess .Jud alda, Geschirr, das ihnen gerauht worden war, /.urückerliahen zu haben. י) hn Seelengedächtuiss-Uegister der Gemeinde Kremsier heilstes: הגאון הגדור מו׳יה פנחס כהן צדק מגאוני גדודיה בהגאון המפורסם מ״וה נפתי' מ״ץ ז״ר נפטי;יש״ין ב״ב טבת תעט״ל. ln dem seinem Andenken gewidmeten אל מרא רחמים dos Memorhuclies heisst er: מורינו ורבינו המאור הגדור ביהור״ר פינחס יצחק ברגאון המפורסם מ״ו מהודר נפתרי כהן צדק. G עדור. ביעקב, f. 14 b. :iJ Be ries a. a. (>. 4) lb.!>. 100; S. Laud8berg תואר פני שרמה (Krotoschin 1870), S. 40 ff.

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