Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Zu R. Jakob Emdens Selbstbiographie
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 363 (sequence 2)
- Language
- German
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Zu H. Jakob Emdens Selbstbiographie. 363 in schwerer Krankheit zu Jakob Mordccliui erweiterte. So erklärt es sieh, dass er auf dem ersten Protokolle von Sonntag־ dein 4. August 1706 im Gemeindebuche von Ung. Brod* 1), das wir seine Unterschrift tragen sehen, Mordechai ha-Gohen sieh nennt» während er später stets Jakob Mordeehai ha-Oohen zeichnet. K. Jakob Mordechai blieb nicht lange nach dem Weggange seines Schwiegersohnes in Ung. Hrod. Doch scheint er liier noch die Verheirathung seines erstgeborenen Enkels» des Sohnes K Jakobs, der im 17. Lebensjahre aus Emden zum Grossvater geschickt worden war2), mit der Tochter eines reichen und angesehenen Mannes aus Lissa3) bewirkt und dessen Hochzeit, zu der auch seine Tochter aus Emden eintraf, gefeiert zu haben. Dieser Familienverbindung soll er es auch verdankt haben, dass bei der Vacanz des Posener Uabbinates, das sein Vater B. Xaftali einst bekleidet hatte, die Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt wurde. Am 3. »Sivan, d. i. am 27. Mai 1732 war er für sechs Jahre mit einem Gehalt׳ von wöchentlich 10 Gulden als Rabbiner von Posen aufgenommen worden4), und schon am 12. Juni darauf fasst die Gemeinde Ung. Hrod den Beschluss, einen neuen Rabbiner, aber mit Rücksicht auf die Zierden und Leuchten Israels, die dieses Amt stets geschmückt haben, nur einen, der das Alter von vierzig Jahren erreicht und als Sehuloberhaupt und Rabbiner bereits gewirkt hat, zu wählen•f)). Aber eine Vorbindung mit Mähren sollt(* li. Jakob Mordechai doch noch ferner an das Land seiner fast eine Generation hindurch gcübten einstigen Wirksamkeit knüpfen, es war die Verheiratlmng seiner Tochter mit David Fanta0), wohl einem Sohne des 1690 verstorbenen Rabbiners von Nikolsburg und Landesrabbiners von Mähren R. Elieser Mendel Fanta ד). *> F. 371 : .דיו׳ יו׳ א' כ״ח מנחש תכ״טל מגדת כפי ף p 104. ,מחו׳ הקצין ד״ח ר״י בליסא (י nennt ihn Finden יעדות ביעקב f. 14 b. 4) Perlc8. Geschichte der Juden in P08en, ]>. 1*25 n. 20. '*’) F. 251 b: \וכ ה׳ בט״וב ביון תצב״׳ל י') Auf dem Exemplare der Responsen R. Meir Eisenstadt,’s פגיס 1 מאירות (Amsterdam 1715: K211a) in der Bibliothek der Landesrabliincrschule zu Budapest findet sich die Eintragung: הכפר שייך להאלוף היניק והחצים המופלג הר "ר ג שתלי נר׳יו בהקצין המושלג התורני והרבני מהרד דוד גר״ו-מקרעמזיר ווהן הגאון הגאון הגדול שלשלת היוחכין מוהרי יעקב מי־דגי כ״ץ זצ״י אב״ד דק״ק פוזגא וק״ק בדודא הק׳ משולם גהקצין מהודר דוד פנטי מקרעמזיד ד) Vgl. meine Bemerkung za S. Hock משפחות ק״ק פראג, p. 276, n. 2 und 6. In Akten des Archivs der Gemeinde Kremsier bezeugen הק' דוד