Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Aramäische Dialektproben
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 329 (sequence 4)
- Language
- German
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A ram ä i s c f 1 e 1) i a 1 e k t ן > r o b e n. 329 I. I. Kahan macht mich aufmerksam auf die vortreffliche Abhandlung von Geigor über צרה in קבוצת מאמרים S. 50—58. ib., Z. 10. מסהרא habe ich im Glossar mit ״betteln” übersetzt. Nach b. Sanli. 107 a muss es auch hier ״handeln“ heissen. S. 25, Z. 1. Da der Singular von ״ פיריןFrüchte“ für diesen Dialekt nicht nachweisbar (()nkelos hat stets den Plural), ist mir das von B, vorgeschlagene 0יךיה für פיריה (nicht פ ירי ה) bedenklich ib., Z. 18. ת5|נה ist auch mir Substantiv. Aber deshalb muss es aram. nicht תקנה heissen, s. Barth, NominalbihlungS. 89. S. 26, Z. 12. אןחין fblgt der handschriftlichen Lesart אייתין. S. 29, Z. 19. TS hat hier die Bedeutung ״Feld“ wie im pakist. Evangeliarium, vgl. Schwallv, Idioticon, sub voce. S. 36 Art. אגדה. Ich habe (abweichend von meiner Gramm. S. 137) so vokalisirt, indem ich von der Voraus- Setzung ausging, dass im aram. Gebrauch des Wortes tune eigene (falsch(') Etyniologisirung desselben statthatte; indessen würde ich selbst mich jetzt für אגרה entscheiden. S. 47. Da die Vokalisation מךהשון sich Targ. Kob. 11, 2 in Or. 2375 thatsiichlich findet, wird das Vorkommen dieser Aussprache nicht zu leugnen sein. Die zu פשיט von B. gegebene Erklärung schwebte auch mir vor. Nur glaubte ich an Repetition einer an die Thora sich anschliessenden Auslegung denken zu müssen; doch gebe ich zu, dass es richtiger sein wird, an Mischnarepetition zu denken, sodass der Erzähler das Vorhandensein einer in Perakim verfassten Mischua für jene alte Zeit vorausgesetzt hätte. S. 52. B. fordert für ציבהד צ יכחד die Bedeutung ״allmählich“, welche aber S. 21, Z. 13 nicht passen will. Recht ärgerlich ist, obwohl es an der Jahreszahl nichts ändert, dass S. VII für den 27. November der 17. December zu setzen ist, da der 1. Kislew 278 auf den 15. (nicht 1.) November fiel. Herr Dr. Brunn hatte die Güte, mich auf den durch ein Versehen bei der Benutzung der Jahn’schen Tafeln entstandenen Irrthum aufmerksam zu machen. Zur obigen Anmerkung Prof. Bacher’s zu S. 9, Z. 3 erlaube ich mir noch meinerseits die Gegenbemerkung, dass eine determinirte Form von טימי, wenn dies als Feminin behandelt werden sollte, doch nur טימלתא oder טיןדתא lauten konnte, vgl. 9ליתא ,טליתא aus טלי.