Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 7 · p. Seite 327

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 7
Article
Aramäische Dialektproben
Date
1897-01-01
Page
Seite 327 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2829132-2829696-2829704-2880589--27821-2880640
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Araimiische Dialektprobon. 327 könnte. Deutliches Pael Und et sieh im pal. Talmud Her. 3 c und wohl auch Ah. z. 42 d. S. 6, Z. 13. Gegen' eine Vokalisation von מתבונין mit Patach, wie sie Bacher verschlägt, ist natürlich nichts einzuwenden. Aber das!הכוני des (Jod Soe. 84 wird neben מחל;ין ,מציי־־ין ,מזינין (s. meine Gramm. 8. 268) nicht als Schreibfehler betrachtet werden können. 8. 7, Z. 15. רציה", wofür B. הרציה verschlägt, ist veranlasst durch das הרצייה der Handschrift. Hier wie öfters habe ich die Vorlagt‘ nicht verändert, wenn die Veranlassung nicht zwingend schien. Dies gilt auch von rvjH! S. 6, Z. 7, wo die Handschrift זרעיה hat, und einigen anderen von B. genannten Stellen. S. das von mir befolgte Prinzip S. VI der ״Dialektproben“. ib., Z. 16. Das abnorme איליין für אלין hat Ed. princ. und 318. nicht nur hier, sondern auch anderwärts. Ich habe nicht den Muth es zu tilgen, so wenig wie z. B. das von Targ. Jer. I gewagte Peal הרך für ״vertreiben“. ib., Anni. 6. יצטרהן ist als aus יסההרן entstanden zu begreifen. Aber ist das letztere als ursprüngliche Lesart brauchbar1)? 8. 9, Z. 3. Griechisches rt habe ich stets mit Zere wiedergegeben, weil die Superlinern* * vokalisirten Handschriften dies durchgängig tlmu. Da heisst es ר,ימי 'l'V>jj1Y), איירא ar,p, א?טר?ךגא <r;p«?w6c, אספניקי 'iraavi*•^ אכךיקי ,ה?ךיךן ך־ינרא ^vaptor, קיריני k^w), הנדקי ’Iväkcy;, 16^?דליCkrr Da dies doch nicht durch Bekanntschaft mit einer bei Gelehrten üblichen Aussprache zu erklären, so folgt daraus, dass für die Aussprache solcher Wörter mit e eine alte Tradition bestand. Für das erste nachchristliche Jahrhundert beweisen Neues Testament und Josephus, dass die Aussprache des als i in Palästina noch nicht üblich war. Für spätere Zeit fehlen hinreichende Zeugnisse. — Dass die superlinear vokalisirten Handschriften סימ$ין und ]הימי für den Plural von <3Yjp.etov und Gr^ödct haben, beweist nur, dass diese Wörter nicht mehr als Fremdwörter empfunden wurden, ich habe deshalb geglaubt, סימן und סימון-vokalisiren zu sollen.2) ג) Gewiss. Das Wort ישתחרן kann bedeuten: ״sie werden sich wenden“, oder ״sie werden umherziehen“. Bacher, *) Auch Prof. Nöldeke macht mich darauf aufmerksam, dass noch im 4. Jhdt. ך wohl überwiegend wie £ gesprochen wurde. Auch im Syrischen sei die alte Orthographie für r, im Auslaute nicht \ sondern

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.