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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 6 · p. Seite 278

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 6
Article
Nachträge zu den "Studien über Joseph Kimchi"
Date
1897-01-01
Page
Seite 278 (sequence 5)
Language
German
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278 Besprechungen. nahe stellenden term. איסוף, vgl. Bach. 1. c., ebenso wie JE beide Svnoyma מקרבין und auch, allerdings mir einmal, מאוסף,, für die Vokalisierung mit Schurek hat, cf. Bacher AJE als Gramm, p. 63 Anm. 8. — Im Sinn von Blural ist קהל wol auch jedenfalls schon gebraucht bei Aharon b Mose b. Ascher, (ed. Baer 11. Strack, Leipzig 1879, p. 61 Z. 1), wahrend die Herausgeb. es als Bezchng. für Zahlwort auffassen wollen^ siehe auch schon Bacher, Anfänge etc. p 33, Z. 8 v, mit. Klüger, Dr. Hermann, Uebcr Genesis und Composition der Ilalachasammlung Fdujot. Breslau 1805, 8°. 120 SS, Der unter dem Namen .,Edujoth“ in den babyl. Talmud auf gejiomruene Tractat bildete seit jeher einen Gegenstand scharfsinniger Untersuchungen seitens hervorragender Forscher. Die ältesten Commentatoren hatten sich zwar wenig um Wesen und Ursprung desselben gekümmert und ihm offenbar wenig Werth beigelegt; sie erklärten diese Mischnahsammlung ebenso, wie alle anderen, in der Redaction li. Jehuda Hanassis vorliegenden, ohne viel über die Geschichte des schon durch seinen Namen merkwürdigen Tractates, der ihnen ja überdies gewiss durch die bedeutsame Notiz in JÖerachoth 28 a ausgefallen sein wird, nachzudenken. Nur ganz gelegentlich machen Mainnmi und Abraham ben David kurze litterarischo Notizen in ihren rein halachischen Bemerkungen, ohne die ernste Absicht zu zeigen, sich in eine kritische Untersuchung einzulassen. 8ie halten eben, wie es bis in neuere Zeit geschehen ist, Edujoth für eine künstlich zusammengetragene, seeundäro Sammlung. Rapoport, und auch dieser nur gelegentlich, war der erste, welcher mit bekanntem Scharfsinn und Kennerblick in das Dunkel hineinzuleuchten versuchte (Kerem chemed V, p. 170 ff. j; verschiedene Umstände jedoch Hessen diesen grossen Denker auf Abwege gerathen, so dass er das Ziel völlig verfehlte; er nimmt die erwähnte Notiz in Berachoth, nach welcher angeblich Edujoth am Tage der Amtsentsetzurg R. Gamliels und Ernennung R. Eleasars gesammelt worden sei. in ihrem wörtlichen Sinne und beraubt sich von vornherein der Basis zu weiterer kritischer Forschung, er gelangt deshalb auch zu keinem einheitlichen Resultate, sondern behandelt einzelne Erscheinungen dieses Tractates, ohne für das Ganze eine annehmbare Hypothese oder Theorie zu entwickeln. Ganz ähnlich ergeht es auch Krochmal (Mor. neb. ha־Seman 1851, p. 193 ff.), der eigenthiimliche und bekanntlich nicht stichhaltige Ansichten über die Entwicklung der Halachah auseinandersetzt. Diese beiden Kritiker haben aber, wie gesagt, unserem Tractate keine ausführlichen Specialuntersuchungen, die nach Ursprung und Wesen desselben forschen, gewidmet oder wenigstens nicht 80 geartete, die ein planmässiges Vordringen erkennen Hessen; ein Beweis, dass sie beide zu keinem einleuchtenden Ergebniss gelangten. Ihre Forschungen lassen eich deshalb auch eigentlich nicht als ״Theorien“ bezeichnen und dar-

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