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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 6 · p. Seite 273

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 6
Article
Zur Textkritik des Kusari
Date
1897-01-01
Page
Seite 273 (sequence 10)
Language
German
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Zur Textkritik des Kusari. 273 Cap. 32. לברר אצלם שהוא עינש מאח האלהים ועל העגין ההוא נבגע לבם weicht von O. vollständig ah, das jedenfalls das .Richtige hat: ליהקק אנה. עקאב סן אללה עלי לילד אלעציאן אציב קלבהם u. s. w. Dass T. für אלעציאן gelesen habe!אלעני, wie II. meint, daran ist wohl nicht zu denken, da man ein hebräisches Wort in einem arabischen Text nicht erwartet. Ist der Text bei 1\ richtig, dann liegt viel näher die Annahme, dass er אלעציאן gar nicht hatte und der Deutlichkeit halber הענק zufügte, oder anstatt!אלעציא ein Wort las, welches ]עני bedeutet. Es ist jedoch möglich, dass der Text bloss corriunpirt und על העין ההיא zu lesen ist Wir würden dies mit Sicherheit vermutheu, wenn nicht T. in der Regel עציאן mit מרי übersetzte, allein es findet sich auch IV, 14 מעציה durch עברה wiedergegeben, so das« es immerhin möglich ist, er hätte hier עציאן durch ערן wiedergegeben. (Schluss folgt.) zuliesae und in dieser Weise zwei ganz verschiedene Systeme mit einander verknüpft hätte. Daher erscheint uns auch die Auffassung Briills, welcher unsere Stelle mit einzelnen, zerstreuten Aeusserungen J. H.'a über den Willen in Verbindung bringt uud der Ansicht ist, הבש רבב wäre im Sinne J. H’s in die Kategorie der dem Tetragnuumaton zugehörenden Eigenschäften einzureihen, nicht, richtig. Die sonstigen Aeusserungen .1. H;n, gewisse stereotyp gewordene Verbindungen, wie יודע חש*ן חבש, namentlich seine Anschauung über den Willen, kommen für die Erklärung unserer Stelle gar nicht in Betracht, denn gerade an der Stelle, wo J H. sich direct über den Willen äussern soll, antwortet er gewissermassen ausweichend קרא אותו אתה חפץ או רב* או נאשר תרצה, Cap. 6, vgl, Tahafut, S. 1L. Wir glauben daher, dass bei der Erklärung J.!!.,s über חבש יבב zunächst von seinen sonstigen Anschauungen abzusehen ist, und seine Bemerkungen in unserem Cap. lassen sich noch im Sinne der arabischen Aristotoliker erklären. חבש יבב sagt .1. H. ist gar nicht als Attribut aufzufnssen und gehört nicht in die Kategorie der mit dem vierbuehstabigon Namen verbundeneu Attribute. und ist demnach nicht mit den Aussagen בורא יוצר gleichzustellen, mit anderen Worten: J. II. überträgt die Anschauung der Philosophen hinsichtlich des Ausdruckes עאקי) משביר) auf חבש יבב. Diesen Eindruck empfängt mau, wenn man die Darstellung, die Al-Gazzali von den Ansichten der Philosophen a. a 0. giebt, vergleicht. Zu bemerken ist noch, dass nach Al-Gazzali die Philosophen in der Bezeichnung שכר עקר)) negative Bedeutung erblicken: das Freisein von der Körperlichkeit, in welchem Punkte Ibn Roschd Tahafut al-Tahafut, S. 82 die Darstellung Al-Gazzali's berichtigt, indem er bemerkt, שבי sei nach der Ansicht der Philosophen Nomen proprium für Gottes Wesen. Darin, dass׳ J, H. eine besondere Klasse von Attributen aufstellt, die (lern vierbuchstabigen Namen angehören, liegt die Tendenz zur Annahme von Wesensattributen; man kann jedoch nicht behaupten, dass er direct solche annimmt, denn dies wäre ein zu offenbarer Widerspruch gegen die Bemerkimg: המרות זולתי השם המפורש ית׳ מתחלקות ישישה חלקים. Monatsschrift. 41. Jahrgang. 18

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