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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 5 · p. Seite 238

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1897-01-01
Page
Seite 238 (sequence 1)
Language
German
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238 Besprechungen. Heilprin, Michael, Bibelkritische Notizen. Ein nachgelasseines Manuskript. Baltimore 1893. Gr. 8. 185 SS. Als Manuskript gedruckt, ist vorliegendes Buch im Aufträge der Söhne des verstorbenen Verfassers von Szold herausgegeben. Bessern Bänden konnte die Arbeit kaum anvertraut werden. Neben der äußern und innern prächtigen und anmutenden Ausstattung ist die sorgfältig durchgeführte Korrektur besonders rühmenswert. Wie Szold in seinem einleitenden Vorworte bemerkt, ist das unter den nachgelassenen Schriften Heilprius Vorgefundene Werk vom Verfasse!־ in seiner frühesten Jugend entworfen. Es enthält Materialien und Bausteine für die hebräische Sprachwissenschaft, die ohne Zweifel nach und nach zusauimengetragen wurden, um für ein umfassendes Werk verwertet zu werden. Der Blau, der dem Verf. vor,schwebte, ist leider unausgeführt, geblieben, und die Umrisse erschienen in der Vorgefundenen Gestalt. ״Unter einer geschickten Hand“, meint der Herausg. in seinem Vorworte, ״kann das hier unvollendet Dargebotene zu einem vollendeten und bedeutenden Werke sich gestalten. Schreiber dieses selbst hat durch empfangene Anregung bereits manche Sch wierigkeit gehoben und vieles Dunkle in der heiligen Schrift gelöst־־. In der That. bietet das Buch eine Fülle von Anregungen auf den verschiedensten Gebieten der Sprachwissenschaft und Bibelkritik in HOI Nummern, abgesehen von vielen Doppelnummern, und HH Zusätzen. Für die Hermeneutik sind beispielsweise bemerkenswert XXo. 1. 2. S. 10. 16. Hb. 44. 85 (wo pp£ statt סאח zu lesen ist), 00 (wo ואי statt יאן und ״ן£ statt zu lesen ist, wie 274 richtig hat), 143. 144. 147. 283 tisw. Der Etymologie und Lexikologie, wobei die Mischnah und sonstige sprachliche Elemente herangezogen werden, sind gewidmet XXo. 3 (dazu Anhg. Xo. 30.) 45. ob. 200 201. 204 (dazu 278). 282. 200. Anhg. Iß. 17 usw. Den weitaus größten Teil nehmen mannigfache Winke für die Grammatik ein unter Hinweis auf Beispiele aus der Bibel und (wie z. B. 80. 114 a. 177 b, Anh. 18 u. a. m.) nachbiblischen Büchern. So namentlich Xo. 4 (Ergänzung des ,st. constr.), b. 7. 8 (abstr. loco concr.), 11 (ן — ךץ. wobei jedoch הלא הלךץ zu streichen ist), 12 (3. p. pl. für sing., wobei in dem aus Hiob XX 23 angeführten Verse לימו$? statt yny gelesen werden; muß), 13. 18. 30 (dat. acc., wo es in der ersteu Zeile ולההיוה für מלהחיות heißen muß), 28״ (acc. dat. oder praep.), 31 wie 47 u. 82a (sing. pl) usw. usw. Ähnliche Abweichungen in der Schreibweise sind zusammengestellt Xo. 03 (das ausgefallene י(א 113b (ה paragog.), 132 (י parag ) u. dgl. m. Beispiele für Paronomasie und Allitteration bietet 140. Bib el kritisc he Versuche enthalten 11. a. XXo. 00. 91. 98. 100 bis HO. 174. 179 a. 180. 195. 205. 221b. 229 a. 261. 284. 295. 296. 299. 300. 301. Auf Geschichte und Geographie deuten hin XXo. 185. 186a.. 186 b. Anh. 7—9. 14. 15 usw. An Reichhaltigkeit läßt die Schrift also kaum etwas zu wünschen übrig. Unstreitig umfaßt sie zahlreiche schätzenswerte, wenngleich

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