Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 5 · p. Seite 204

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 5
Article
Miscellen über Saadja
Date
1897-01-01
Page
Seite 204 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2829132-2829696-2829702-2880449--27671-2880477
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

204 MiseeUen über .Saadja II. XII. Jahrh. in Aegypten auf, und zwar זוטא׳ {auch!זוטר geschrieben), genannt □״טי" יצלו, der aber kein Ivariicr war.') Es ist höchst wahrscheinlich, dass auch unser Ben Zuta in Aegypten gelebt und dort mit Saadja polemisirt hat. Weiter unten werden wir sehen, dass er die Kunje Abu־s־Sari hatte und dass also sein voller Name אבו אלסרי 2[ זוטא lautete. lieber sein Verhältnis zu Saadja giebt besonders der Coinm. Ihn Esra’s zu Ex. 21,24 Aufschluss. Es heisst da: ־־ב סע ר י ר לא :ובל לפי־׳ט זר הפסיק עין• אטד במיטמעי.אמר יו בן זיטא והלא ברוב במקום אה^ בא״טו־ן ירן מים באדם בן ינר; בו והגאון ר *ט י ב לו ייט לרבו בי״ר תהה על «»-י—* ****ץ.«* ■»« ייי■* *י^דד **•#«• ד י■ י * ר י>י *v “״**ידי■ s > ר•״!**.» יי.*«•"— ף•'»*•«■ 1!y! •ן jk!.P ע* ו«- ן!ix -»wii kNu1 »א «י!. ע w. < ע /*! לי והגאון' היטיב הנר יטכדטון אמו־ באיטי־* עיטו. לי בן אע״טר ירם ויטמ״טון לא לקח ניטורירם ונתנם לאחרים רק גמולם היטיב לרם ובן זיטא היטיב אם ריר רמבר עני מר יהיר ענ״טי ו ר ג א ין.ר יטיב אם עיי־־ יערי־ עין פקח מר יעיטר לו בי העני יתבן יטיעיטיר וי״טלם רק העיר י^א יובל ליטלם יעדם2‘). Diese Auseinandersetzung lässt auf einen regen Verkehr zwischen beiden schliessen, und die Wort(1 אמל לו בן זיטא lassen vermuten, dass de.r Disput ein mündlicher war. Zwar berichtet Said b. Mazliach in seiner Streitschrift ־.ריבחת מגולח*!, dass cs Saadja prineipiell abgelehnt habe, mit den Ivaräern mündlich zu disputiren, aber dies!1 Nachricht ist wahrschein-.׳ lieh ebensowenig zuverlässig, wie die andere, von Suhl mit.--, geteilte, dass Saadja seine antikaräischen Schriften nicht; der Oeffentlichkoit übergeben hätte; zu welchem Zwecke hätte er sie dann geschrieben? Möglich ist es allejgdings, dass er später als Gaon es nicht für entsprechend hielt, mit. karäisehen lleissspornen herumzudisputiren, und auch darum ist es wahrscheinlieh, dass die Polemik mit Ben Zuta in Aegypten stattgefunden hat. Jedenfalls deutet nichts darauf hin, dass Saadja etwa eine Streitschrift gegen Ben Zuta verfasst hätte, wie Dukes4) fälschlich annimmt, und auch nicht, dass Ben Zuta gegen den Gaon geschrieben hätte. Ja, es ist überhaupt fraglich, ob jener schriftstellerisch thätig gewesen war, da sonst irgend eine Spur davon in der älteren karäisehen Litte- ף S. Harkavv, חדשים גם ישנים II, 3—5; Neubauer, Jew. Quart. Rev. VIII, 541—551; Kaufmann, ib. IX, 11)8—172. ף Dasselbe wiederholt Ibn Ezra zu Lev. 24, 19, woselbst Saadja, nicht aber Ben Zuta genannt wird. Es heisst da einfach: .... ואט טענו ערינו התשובה עי הטוענים.;‘) Bei Pinsker, Likkuto Kadmonioth, p. 37. 4) Beiträge II, 34. Vgl. auch Pinsker, i. c., p. מג; Steinschneider, Cat. Bodl, 2168.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.