Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Assyriologische Studien
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 7)
- Language
- German
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A.ssyriolutfisclii! Stiulion I. 109 und er hörte betreffs Tirhakas, des Königs von Kusch: siehe <‘1* ist ausgezogen, um mit di«’ /u kämpfen und es schickte Jesaia, der Sohn Amoz, zu Iliskia: So spricht Gott betreffs des Königs von Assur: ..er wird nicht an diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschicssen und keinen Schild gegen sie anrücken lassen und keinen Pelagerungswal! gegen sie aufsehütten; auf dem Wege, auf welchem er gekommen ist, wird er wieder in sein Land ziehen, — lind es geschah in dm* Nacht, da zog aus der Kugel (Jottes u1,1d schlug etc. bis Gap. PJ, 37 und es ward Körnig an seiner Statt Assarhaddon sein Sohn.’* Die geschichtliche Lage der Dinge ist gemäss den neuesten Ergebnissen der kritischen < Jesehichtsforschung in aller Kürze folgende: Im ,Jahre 701 zieht Sanlicrib auf seinem drittem Kriegs• zuge zufolg(’ seiner eigenen Erzählung auf den keilinsehriltliehen Berichten mich Phönizien und Palästina, dessen hedeutendste Städte sich ihm unterwerfen. Zidka von Askalon ־widersetzt sich und wird gefangen: Scharludari, der frühere/ Körnig wird wieder eingesetzt. Ebenso werden einig(* andere Städte des Königthums Askalon unterworfen, Padi von Ekron (Amkarruna) wird von seinen Grossen gefangen genommen lind an Iliskia von »Juda ausgeliefert; mm nickt ein aegyptisches Heer, das unter mehreren der ägyptischen Gaukönige, welche damals regierten, stand, heran. Der Grosskönig Taharka regierte damals noch nicht, denn er unterwarf Aegypten erst 601; in der Schlacht bei Altaku, welche 701. ,stattfand, war er also nicht, ln dieser Schlacht wurde das ägyptische Heer zurückgeschlagen. Sanherib blieb noch lange nachher in Palästina. Dort hatten sieh in Anlehnung an ägyptisch(‘ Umtriebe die Königreiche Judäa und Asehdod empört und die Grossen von Ekron sieh ihnen angeschlossen. Der Körnig, welcher sich dem Abfall widersetzt •hatte, wurde; von seinen aufrührerischen Untertlmnen an Iliskia ausgeliefert. Dann zog Sanlicrib heran und unterwarf Asehdod. Die Verbündeten suchten und fanden bei Aegypten Hilfe. Durch die Schlacht bei Altaku bekam Sanherib freie. Hand und könnt(‘ungestört zu weiteren Eroberungen schreiten; Thimnath und Ekron wurden genommen und er wandte sich dann gegen Juda. Sanherib berichtet hierauf, dass er Padi, den König von Ekron, weicher an Hiskia ausgeliefert worden war, ״tuis Jerusalem herausgeführt11 uud wieder eingesetzt habe. Nach